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Damen des VC Osnabrück spielen weiter in der dritten Liga

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Für alle Volleyballfreunde in Osnabrück und Umgebung gibt es eine gute Nachricht: Die erste Damen des VC Osnabrück spielt weiterhin in der 3. Liga West.

Der Vorjahresaufsteiger muss sich bis zum 15. Mai beim Deutschen Volleyball-Verband (DVV) für die neue Saison zurückmelden und hat sich nach einer Teamsitzung in der zurückliegenden Woche für ein weiteres Jahr in der dritthöchsten deutschen Volleyball-Spielklasse entschieden. Ein wettbewerbsfähiger Kader zeichnet sich ab, an den Rahmenbedingungen organisatorischer und auch finanzieller Art muss allerdings noch ein wenig gearbeitet werden. „Bei unserer Besprechung war die Frage aller Fragen schnell geklärt. Alle wollen weiter in der 3. Liga spielen“, berichtet ein zufriedener VCO-Coach Gunnar Kraus.

Kraus: „Ich hätte mich auch geärgert“

Die Situation ist für alle Mannschaften in den Teamsportarten gegenwärtig nicht einfach. Eine abgebrochene letzte Saison, dazu eine halbjährige Trainings- und Spielpause – zudem hat bei den VCO-Damen 1 aktuell ein kleiner personeller Umbruch stattgefunden. Deshalb war im Vorfeld der Drittliga-Meldung durchaus die Frage erlaubt gewesen, ob die VCO-Volleyballerinnen für ein weiteres Jahr ihren großen Aufwand schultern wollen. Die Entscheidung ist jetzt gefallen, alle haben weiterhin Lust auf Drittligavolleyball.

„Mit dem Kader habe ich ein gutes Gefühl und finde ihn gut. Mit der Entscheidung bin ich natürlich voll zufrieden – und ich hätte mich auch geärgert, wenn die Mannschaft eine andere Entscheidung gefällt hätte“, gibt sich Trainer Gunnar Kraus optimistisch in Hinblick auf die kommende Spielzeit, die im Oktober beginnen soll. Mit Jolina Tönsing (VCO-Damen 2), Stefanie Bäker (Osnabrücker SC) und Tabea Nordmann (USC Braunschweig) sind die ersten wichtigen Zugänge unter Dach und Fach. Ein, zwei weitere sollen noch folgen, um den laut Kraus „Soll-Kader von 14“ gut gefüllt zu haben. Kontakte gibt es bereits, jedoch müssen noch einige Details geklärt werden. „Jetzt kämpfen wir um die Finanzierung und die organisatorischen Vorgaben, die gerade in diesen Corona-Zeiten nicht ganz einfach zu bewerkstelligen sind. Deshalb würden wir uns über neue helfende Hände, egal ob finanziell als Sponsor oder auch als Helfer bei der Umsetzung des Spielbetriebs, freuen.“ Gesucht wird beispielsweise noch ein Pflichtschiedsrichter für die 3. Liga. Interessenten können sich gerne melden. Es winkt eine ordentliche Vergütung.

Training soll in Zweiergruppen beginnen

Als Spielhalle dient vorerst die Sporthalle der IGS Eversburg am Grünen Weg. Auch die bewährte Schlosswallhalle, die noch auf unbestimmte Zeit als Impfzentrum dient, wird vorsorglich gemeldet. Jetzt brennt Trainer Gunnar Kraus, nachdem eine Perspektive gegeben ist, wieder auf das Training. In der kommenden Woche sind im OTB-Sportzentrum erste kleine Balleinheiten in Zweier-Gruppen geplant. Danach soll, sofern die Corona-Verordnungen es zulassen, auch wieder in kleineren Gruppen trainiert werden. „Wir müssen uns langsam wieder herantasten, denn eines ist klar: Dass alle unter den letzten Monaten arg zu kämpfen gehabt haben. Es gibt bei uns sicher einige, die können es gar nicht erwarten wieder zu trainieren. Andere sagen dagegen, im Moment hat Volleyball gar keinen Platz in meinem Leben. Das müssen wir erst mal wieder in Einklang bringen“, beschreibt Kraus die Stimmungslage in seiner Mannschaft.

Siefke: Entscheidung für die dritte Liga war einstimmig

Sechseinhalb Monate liegt das letzte gemeinsame Teamtraining in der Halle zurück, da fällt es für die ein oder andere VCO-Spielerin schwer, wieder an Sport und Volleyball zu denken. Dennoch gibt es endlich wieder die für einen Sportler so wichtigen Perspektiven. Das Ziel 3. Liga ist formuliert, und auch das Training rückt langsam in Sichtweite. Rebecca Siefke gibt einen Einblick in den Entscheidungsfindungsprozess der letzten Wochen. „Ich glaube, ganz zu Beginn der Gespräche, als doch klar wurde, dass einige gar nicht mehr, bzw. eingeschränkt in der kommenden Saison zur Verfügung stehen, war die Entscheidung wacklig. Aber nach den Neuzugängen und dann auch den Rückmeldungen aus der Sponsorenabteilung war die Entscheidung einstimmig.“

Die VCO-Teamkapitänin zeigt sich sehr motiviert und gibt die Richtung bei den VCO-Damen 1 für die nächsten Wochen und Monate vor. „Ich freue mich auf jeden Fall riesig, dass wir es erneut in der 3. Liga versuchen werden. Freiwillig zurückzuziehen hätte sich auch nicht richtig angefühlt. Dafür haben wir zu viel investiert, um an den jetzigen Punkt in der 3. Liga anzukommen“, spricht Siefke ihren vielen langjährigen Mannschaftskolleginnen aus der Seele. „Ich kann es nicht abwarten, dass es hoffentlich bald mal wieder losgeht. Zur Konkurrenzfähigkeit in der kommenden Saison kann man noch keine Aussage treffen. Die meisten Mannschaften in der Liga werden nämlich mit den gleichen Problemen kämpfen wie wir – also keine Möglichkeit eines Balltrainings, oder evtl. nur in Kleingruppen trainieren zu können etc. Also fangen wir alle in gewisser Weise bei null an, wenn es wieder losgeht“, so Rebecca Siefke weiter. „Aber da der Großteil unserer Mannschaft doch weiterhin dabei ist, werden wir meiner Meinung nach recht schnell wieder reinkommen. Wir werden es bestimmt auch gut schaffen, die neuen Teammitglieder best- und schnellstmöglich zu integrieren.“

Symbolfoto: Volleyball.

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