Landkreis Osnabrück Corona-Antikörperstudie: Stadt und Landkreis Osnabrück bitten um Teilnahme

Corona-Antikörperstudie: Stadt und Landkreis Osnabrück bitten um Teilnahme

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Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung wird im Zeitraum vom 14. Oktober bis zum 11. November 2020 eine Antikörperstudie zum Coronavirus durchführen. Auch Menschen aus Stadt und Landkreis Osnabrück werden Einladungen zur Teilnahme an der Studie erhalten.

Mehrere tausend Menschen aus Stadt und Landkreis Osnabrück erhalten in den kommenden Tagen vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung die Einladung, freiwillig an einer Corona-Antikörperstudie für die Region Osnabrück teilzunehmen. Es ist geplant, im Zeitraum vom 14. Oktober bis zum 11. November insgesamt 3.000 Personen zu testen. Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützen diese Studie.

Suche nach Erkenntnissen

„Wer bei der Studie mitmacht, leistet einen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“, sagt Katharina Pötter, Leiterin des Krisenstabs der Stadt Osnabrück. „Wir erhoffen uns durch die Studie einen größeren Erkenntnisgewinn zur Verbreitung des Virus. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer aber auch ganz persönlich eine Antwort auf eine Frage, die sich viele stellen: Hatte ich schon Corona und habe es vielleicht gar nicht bemerkt, weil die Infektionen mild oder sogar ohne Symptome verlaufen ist?“. Bärbel Rosensträter, Erste Kreisrätin des Landkreises Osnabrück, ergänzt: „Die Teilnahme an der Studie ist aber auch für diejenigen interessant, die bereits sicher wissen, dass sie Covid-19 hatten, da es momentan nicht genau bekannt ist, wie lange Antikörper nach einer SARS-CoV-2 Infektion nachweisbar sind. Durch ihre Teilnahme wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie gut und wie lange bereits gebildete SARS-CoV-2 Antikörper vor einer erneuten Infektion schützen können.“

Daten werden pseudonymisiert

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung führt die Untersuchungen bundesweit in bis zu zehn ausgewählten Städten und Kreisen durch. Die Probandinnen und Probanden werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und zur Blutabnahme ins Studienzentrum eingeladen. Vor Ort werden umfangreiche hygienische Vorkehrungen getroffen, um eine eventuelle Ansteckung mit dem Coronavirus während des Besuchs zu verhindern. Sollte es nicht möglich sein, ins Studienzentrum zu kommen, zum Beispiel, weil die Person nicht mobil ist, rückt ein mobiles Team zum Hausbesuch aus. Die Labor- und Befragungsdaten werden pseudonymisiert und wissenschaftlich ausgewertet.


PM
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