Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz fordert der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr), Marc Henrichmann (CDU), eine Stärkung der Sicherheitsbehörden. Diese müssten in die Lage versetzt werden, ähnliche Angriffe frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, mahnte er in einem Interview mit der „Rheinischen Post“.
Forderung nach mehr Kompetenzen und Ressourcen
Marc Henrichmann</em), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr) zur Kontrolle der Geheimdienste, sieht nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Verbesserungsbedarf bei den Sicherheitsbehörden. "Sicherheitsbehörden und Verfassungsschutz brauchen die nötigen Kompetenzen und Ressourcen, um zukünftig solche Angriffe frühzeitig aufzuklären und zu verhindern", sagte Henrichmann der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).
Henrichmann betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, derartige Taten müssten ein „Weckruf“ sein. „Die Politik, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur müssen jetzt handeln: Wir brauchen redundante Systeme, schnelle Entscheidungen und eine vernetzte Sicherheitsarchitektur.“
Parlamentarische Kontrolle und weitere Beratungen
Dabei müsse auch das Parlamentarische Kontrollgremium alle Arten von Sabotage im Blick behalten, „um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, sagte der Vorsitzende der „Rheinischen Post“.
Aus Unionskreisen hieß es zudem, neben dem Innenausschuss werde sich in der nächsten Woche wahrscheinlich auch das geheim tagende PKGr mit dem Anschlag beschäftigen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .