Landkreis Osnabrück 🎧CDU-Landtagsabgeordneter Martin Bäumer besucht Georgsmarienhütter Impfzentrum

CDU-Landtagsabgeordneter Martin Bäumer besucht Georgsmarienhütter Impfzentrum

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Einen authentischen Eindruck von der Arbeit des Impfzentrums in Georgsmarienhütte hat der Glandorfer CDU-Landtagsabgeordnete Martin Bäumer bei einem Besuch im Impfzentrum gewonnen.

Gemeinsam mit Vertretern der CDU Georgsmarienhütte hatte sich Bäumer von Kreisbereitschaftsleiter des DRK Osnabrück Land e.V., Jens Kasselmann, die Arbeit des Impfzentrums erklären lassen. Im Gespräch mit den Mitarbeitern des Impfzentrums kamen auch die aktuellen Herausforderungen zur Sprache. Das Impfzentrum in Georgsmarienhütte schafft von Montag bis Freitag täglich circa 1.000 Impfungen. In dieser Zeit kann der gesamte Impfstoff, der jeweils pro Woche geliefert wird, auch verimpft werden. Impfungen an Samstagen und Sonntagen sind daher in Georgsmarienhütte nicht erforderlich. Die Konzentration auf fünf Tage sorgt außerdem dafür, dass die finanziellen Ressourcen geschont werden, was bei einer Sieben-Tage-Woche nicht zu garantieren wäre.

Guten Eindruck hinterlassen

Lange Schlangen, wie sie manchmal von anderen Impfzentren berichtet werden, hat der Glandorfer Landtagsabgeordnete bei seinem Besuch in Georgsmarienhütte nicht vorgefunden. „Das geht hier alles recht flott“, fasste Bäumer seine Eindrücke zusammen. Niemand müsse unverhältnismäßig lange warten und die Mitarbeiter seien alle sehr freundlich zu den Impfberechtigten.

Einhaltung der Impfpriorisierung

Großes Verständnis äußerte Bäumer dafür, dass das Impfzentrum unberechtigte Bürgerinnen und Bürger abweisen würde. „Es ergibt wenig Sinn, aktuell von der Impfpriorisierung abzuweichen. Wer geimpft werden kann, freut sich dann zwar. Aber jeder andere bekommt das Gefühl, dass dieser Staat seine Bürgerinnen und Bürger ungleich behandelt. Das wäre nicht hinnehmbar. Solange die Priorisierung nicht aufgehoben worden ist, muss sie auch konsequent eingehalten werden.“ Nach Einschätzung von Bäumer werden die Impfzentren ihre Arbeit mindestens bis September 2021 aufrecht halten. Im Sommer müsse dann entschieden werden, ob man die Verantwortung für das Impfen der Bevölkerung nicht komplett in die Hände der niedergelassenen Ärzte lege. Bei der Grippeimpfung habe das in den vergangenen Jahren ja auch sehr gut funktioniert. Es sei aber jetzt schon klar, dass die Mitarbeiter der Impfzentren im Landkreis Osnabrück hervorragende Arbeit geleistet hätten. Nachdenklich machten Bäumer und die anwesenden Mitglieder der Georgsmarienhütter CDU Schilderungen über wenige Menschen, die sich im Zentrum lauthals beschwerten.

Anerkennung und Dankbarkeit des Menschen

„Bei einer Pandemie und bei der Beschäftigung mit einem völlig neuen Thema kann nicht immer alles glattlaufen“, so Bäumer. Die Mitarbeiter in den Impfzentren seien das letzte Glied in einer ganz langen Kette. Auch der Schaffner in einem Zug könne in der Regel wenig dafür, wenn die Eisenbahn Verspätung hat. Deshalb sei es unfair, den Frust lauthals und lautstark an den Mitarbeitern der Impfzentren auszulassen. Der CDU-Politiker freute sich darüber, dass die allermeisten Menschen Anerkennung und Dankbarkeit über die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zentren vermittelten. Aktuell würden pro Tag zwischen 0,5 und 0,7 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Osnabrück geimpft. Dies bedeute, dass sich die Quote der Erstimpfungen pro Monat um mindestens 15 Prozentpunkte erhöhe. Nach 30 Prozent im April, 45 Prozent im Mai, 60 Prozent im Juli und 80 Prozent im August seien nach Einschätzung von Martin Bäumer Ende September bei weiterhin zuverlässiger Impfstofflieferung nahezu 100 Prozent der Menschen im Landkreis Osnabrück zum ersten Mal geimpft. Dies seien aber die absoluten Mindestzahlen. Er gehe davon aus, dass die Impfung in den nächsten Wochen noch deutlich an Tempo aufnehmen werde.

PM
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