„Osnabrück wächst und wir benötigen dringend mehr Wohneinheiten. Deshalb sind wir grundsätzlich für eine Bebauung im Stadtteil Schinkel-Ost“ teilt Günter Sandfort, Vorsitzender der CDU Schinkel-Widukindland mit, „aber mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Stadtteils.“

Sowohl auf dem Areal um den Hof Entrup, als auch auf den Flächen an der Windthorststraße sollen nach Auffassung der CDU Wohnungen mit bezahlbaren Mieten sowie Reihen- und Einfamilienhäuser entstehen. „Wir benötigen eine ausgewogene Mischung in der Bebauung. Uns ist es sehr wichtig, dass keine neuen sozialen Brennpunkte entstehen. Dies ist der ausdrückliche Wunsch der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil, wie beim letzten Schinkelgang der Bürgervereins Schinkel-Ost deutlich wurde“, sagt Sandfort. Auch der Sportbetrieb auf der Sportanlage am Gretescher Weg sollte in Folge einer Bebauung keine nennenswerten Einschränkungen erfahren müssen.

Infrastruktur verbessern

„Neue Wohngebiete sorgen dafür, dass wir die Infrastruktur in unserem Stadtteil erhalten oder sogar verbessern können – angefangen von den Einkaufsmöglichkeiten und der Gastronomie, den Angeboten der Kindertagesstätten, der Schulen, bis zur medizinisch-therapeutischen Versorgung im Alter und der Anbindung an den Personennahverkehr“, so Sandfort weiter.

Selbstverständlich ist nach Auffassung der CDU der grüne Finger zu erhalten und die Fragen der Frischluftzufuhr im Rahmen des Bebauungsplanes mit in die Abwägungsprozesse einzubeziehen. „Deshalb sind wir aufgrund des bestehenden Kaltluftaustausches auch gegen ein neues Baugebiet westlich der Weberstraße – einmal ganz abgesehen davon, dass ca. 80 Prozent der Flächen nicht im Eigentum der Stadt sind und die Besitzer quasi enteignet würden. Bezogen auf die neu geplanten Baugebiete müssen wir beide Ziele im Blick behalten: Mehr Wohnraum für die Menschen zu schaffen bei gleichzeitiger Erhaltung eines guten Stadtklimas“ teilt Sandfort abschließend mit.