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Busfahrer beleidigt und ins Gesicht gespuckt — Polizei sucht Zeugen

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Am Donnerstagnachmittag (9. September 2021) beleidigten Unbekannte zwei Busfahrer und spuckten ihnen ins Gesicht. Die Polizei Osnabrück sucht Zeugen.

Zu dem ersten Vorfall kam es gegen 14:20 Uhr in der „Dielingerstraße“. An der Einmündung zur „Krahnstraße“ musste der 63-jährige Fahrer eines Elektrogelenkbusses warten, weil ein Unbekannter mit seinem Elektroroller plötzlich zügig aus der „Krahnstraße“ über die dortigen Zebrastreifen fuhr. Der circa 170 cm große Mann hielt auf der Höhe des Busfahrerfensters an und beleidigte den 63-jährigen Busfahrer ohne ersichtlichen Grund. Kurz darauf spuckte der Rollerfahrer dem Osnabrücker unmittelbar ins Gesicht und verschwand. Der Täter hatte eine dunklere Hautfarbe, eine normale Figur und einen Drei-Tage-Bart. Er trug ein schwarzes T-Shirt und keine Brille.

Mercedesfahrer versperrt Busfahrer den Weg

Der zweite Vorfall ereignete sich gegen 17:45 Uhr in der „Hasestraße“. Ein 59-jähriger Busfahrer der Linie „5“ bemerkte in Höhe des Theaters einen silbernen Mercedes hinter ihm, der mehrfach versuchte, den Bus auf der „Hasestraße“ zu überholen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens gelang dieses jedoch zunächst nicht. In Höhe der „Lohstraße“ überholte der Mercedesfahrer schließlich den Bus des 59-Jährigen und versperrte ihm den Weg, sodass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Der 190 cm große Mann stieg aus seinem Fahrzeug und beleidigte den Busfahrer. Unmittelbar danach ging er zu der Fensterscheibe des Linienbusses und spuckte dem Wallenhorster ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Täter mit seinem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Der Unbekannte hatte eine dunklere Hautfarbe und war etwa 35-Jahre alt. Er hatte eine muskulöse Figur und schwarzes, leicht krauses Haar. Zudem trug der Unbekannte eine dunkle Sonnenbrille.

Die Polizei aus Osnabrück sucht nun Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können. Sie werden gebeten, sich unter 0541/327-2115 zu melden.

Polizei Pressestelle
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.
 

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