Die HHL Leipzig Graduate School of Management hat die Managementqualität der Bundesliga-Klubs untersucht und deutliche Verschiebungen festgestellt. Eintracht Frankfurt verbessert sich auf Platz zwei, während der FC Bayern München das Ranking zwar erneut anführt, sein Vorsprung jedoch deutlich schrumpft.
HHL-Studie zeigt Bewegung im Bundesliga-Ranking
Die HHL Leipzig Graduate School of Management hat die Managementqualität der Bundesliga-Klubs untersucht und dabei deutliche Verschiebungen festgestellt. Eintracht Frankfurt verbessert sich demnach auf Platz zwei und fordere damit die Spitzenklubs heraus, wie die Forscher am Freitag mitteilten. Der FC Bayern München führe das Ranking erneut an, sein Vorsprung schrumpfe allerdings spürbar.
Professionalisierung und Fanwohl im Fokus
Studienleiter Henning Zülch von der HHL wies darauf hin, dass die Managementqualität in der Bundesliga insgesamt steige. Während sich das obere Mittelfeld zunehmend professionalisiere, gerieten Klubs im unteren Drittel ins Hintertreffen. Auffällig sei das wachsende Bewusstsein für Fanwohl unter den Bundesligisten nach dem gescheiterten Investorenvorhaben 2024, so Zülch.
Warnung vor Abhängigkeit von Transfererlösen
Trotz hoher Umsätze bleibe die finanzielle Basis der Bundesliga fragil, da Wachstum vor allem durch Spielerverkäufe entstehe. Zülch warnte davor, sich auf kurzfristige Transfererlöse zu verlassen. Nachhaltiger Erfolg entstehe durch gezielte Nachwuchsförderung sowie Entwicklung und Bindung eigener Talente.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .