Der Bundesrechnungshof kritisiert die Haushaltspolitik von Union und SPD. In einer Analyse zum Bundeshaushalt 2026 fordert die Bonner Behörde strukturelle Einsparungen und eine Fokussierung auf staatliche Kernaufgaben, wie das Nachrichtenmagazin Politico berichtet.
Kritik der Bonner Behörde
Union und SPD stoßen mit ihrer Haushaltspolitik auf scharfe Kritik beim Bundesrechnungshof. „Der Bund darf nicht länger über seine Verhältnisse leben“, heißt es in einer Analyse der Bonner Behörde zum Bundeshaushalt 2026, über die das Nachrichtenmagazin Politico berichtet. „Die Bundesregierung muss die Ausgabenproblematik jetzt und strukturell angehen.“ Politico zitiert dies aus dem Papier.
Forderungen und Prioritäten
„Der Bund muss wieder in die Lage kommen, seine staatlichen Kernaufgaben aus seinen laufenden Einnahmen zu finanzieren“, heißt es in dem Papier weiter, wie Politico berichtet. „Die strukturellen Haushaltsprobleme lösen sich nicht im bloßen Vertrauen auf eine künftige positive wirtschaftliche Entwicklung.“ Auch dieses Zitat gibt Politico wieder. Dem Papier zufolge seien nachhaltige Einsparungen erforderlich, eine Fokussierung auf die verfassungsrechtlichen Kernaufgaben, das Hinterfragen von Subventionen und der Vorrang von Investitionen gegenüber konsumtiven Ausgaben.
Warnung vor Finanzierung auf Pump
Der Rechnungshof moniert, der Bund sei nicht in der Lage, staatliche Kernaufgaben dauerhaft aus seinen Einnahmen zu finanzieren: „Wer plant, im Jahr 2026 fast jeden dritten Euro `auf Pump` zu finanzieren, ist von einer soliden Finanzwirtschaft weit entfernt.“ Dieses Zitat veröffentlichte Politico.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .