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Brutale Gewalttaten von jungen Tätern beschäftigen die Polizei in Osnabrück

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Mehrere Gewalttaten, bei denen einzelne Opfer von brutal agierenden Gruppen junger Täter angegriffen und teils ausgeraubt wurden, beschäftigen die Polizei in Osnabrück.

Raubüberfall im Schlossgarten

Bereits in der Nacht zu Freitag ereignete sich ein brutaler Raubüberfall im Schlossgarten. Ein 34-jähriger Mann betrat nach Polizeiangaben gegen 01.15 Uhr vom Neuen Graben kommend die Grünanlage und geriet dort mit einer aus drei Männern und einer Frau bestehenden Gruppe in Streit. Im weiteren Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung wurde der Osnabrücker dann von dem Quartett zu Fall gebracht, am Boden liegend mehrfach getreten und verlor dabei das Bewusstsein. Als das Opfer wieder aufwachte, standen einige unbekannte Personen um ihn herum, die ihm möglicherweise geholfen hatten. Wie er letztendlich nach Hause gekommen ist, kann der bei der Tat leichtverletzte Mann aufgrund von Erinnerungslücken nicht mehr sagen. Fakt ist, dass er nicht mehr im Besitz seines Handys war. Offenbar war ihm das von der Schlägertruppe zuvor abgenommen worden.

Täter: Männer um die 20 und eine korpulente Frau

Die Täter waren alle um die 20 Jahre alt, etwa 175cm groß und hatten kurze Haare. Die Täterin soll größer und korpulent gewesen sein. Wer Hinweise in der Sache geben kann, meldet sich bitte bei der Osnabrücker Polizei unter 0541/327-3603 oder -2115.

Überfall am helllichten Tag in der Neustadt

Am Montag ereignete sich ein weiterer Fall (HASEPOST berichtete), dabei wurde ein junger Osnabrücker aus einer Gruppe von fünf Jugendlichen angegriffen einem Messer und einer Art Totschläge bedroht.

Die Tat ereignete sich am Montagnachmittag gegen 15:25 Uhr an der der Braunschweiger Straße (parallel zur Hannoverschen Straße). Der 25-jährige Osnabrücker wurde aus einer Gruppe von fünf Jugendlichen heraus angesprochen und letztlich mit einem Messer und einer Art Totschläger bedroht. Er sollte seine Wertsachen herausgeben. Der junge Mann wehrte sich und schrie die Täter an, diese flüchteten daraufhin über die Rheinische Straße in Richtung Meller Straße. Der 25-Jährige blieb körperlich unversehrt und händigte keine Wertsachen aus. Zwei der Täter hatten sich etwas im Hintergrund gehalten, sie gehörten aber auch zu der Gruppe.

Beschreibung der drei Haupttäter von der Braunschweiger Straße

Der erste Haupttäter mit Messer wird als männlich, ungefähr 16 Jahre alt und mit einer schlanken Statur beschrieben. Er hatte ein südosteuropäisches Erscheinungsbild, einen leichten Schnurrbart und war etwa 1,70 Meter groß. Er trug einen schwarz-weißen Jogginganzug und hellblaue Schuhe der Marke „Nike“. Der zweite Hauptäter mit einem Totschläger war ebenfalls männlich, hatte ein südosteuropäisches Erscheinungsbild und war etwa 16 Jahre alt. Er trug eine graue Jacke und einen schwarz-weißen Jogginganzug. Der dritte Hauptäter war männlich, trug eine schwarze „New-York“-Cap, eine dunkelblaue Sportjacke und eine Umhängetasche. Er wird zwischen 15 und 16 Jahren geschätzt. Wer Hinweise zu der Tat oder den beschriebenen Personen geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 0541/327-2115.

Samstag: Gruppe junger Männer schlug auf zwei einzelne Männer ein

Am Samstag kam es zu einer weiteren Gewalttat in der Osnabrücker Innenstadt. Dabei wurden vor einer Gaststätte in der Georgstraße zwei Männer, 23 und 25 Jahre alt, aus einer Gruppe junger Männer heraus angegriffen und zusammengeschlagen.

Auch als die beiden Männer am Boden lagen, wurde weiter auf sie eingeschlagen und -getreten. Der 25-Jährige wurde später mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Gruppe junger Männer zerstreute sich vor dem Eintreffen der Polizei und Rettungskräfte in unterschiedliche Richtungen.

Wer Hinweise zu der Schlägerei oder den geflüchteten Personen geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei unter 0541/327-2215.

Polizei Pressestelle
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.
 

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