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Brut- und Setzzeit beginnt: Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück bittet um Rücksicht

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Am 1. April beginnt die Brut- und Setzzeit in Stadt und Landkreis Osnabrück. Wilde Tiere, wie Vögel und Hasen, bekommen nun Nachwuchs und brauchen deswegen besonders viel Ruhe. Die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück weist darauf hin, dass mit der Brut- und Setzzeit auch die Leinenpflicht für Hunde beginnt.

Während des Lockdowns entdecken viele Menschen die Natur vor ihrer Haustür. Ein Spaziergang, eine Fahrradtour mit der Familie oder einem Begleiter bieten Ausgleich. Auf Steifzügen durch das Osnabrücker Land kann unsere Region intensiv erkundet werden. Gerade in diesen schwierigen Zeiten wird uns die Wichtigkeit einer intakten Natur bewusst. Ziel der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück ist es seit vielen Jahren die Vielfalt der Region zu erhalten und zu schützen. So unterstützt die Stiftung seit Jahren ein Wiesenvogelschutzprojekt. In Zusammenarbeit mit Landwirten werden die Gelege von Kiebitzen, Brachvögel, aber auch andere Wiesenvögel geschützt. Sie beginnen im März zu brüten und benötigen Ruhe in ihrem Brutgeschäft. Daher bittet die Naturschutzstiftung: „Bleiben sie auf den Wegen und halten sie ihren Hund an der Leine!“

Viele unachtsame Spaziergänger

Neben vielen naturliebenden, rücksichtsvollen Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern gibt es leider auch einige, die nicht so achtsam sind. Sie lassen ihre Hunde – trotz Verbot – freilaufen, betreten Schutzgebiete oder werfen ihren Abfall in die Natur. Es sind schon einige Kiebitznester aufgrund von frei in den Wiesen laufende Hunden zerstört oder aufgegeben worden. Jedes dieser Gelege ist für den Erhalt dieser seltenen Vögel wichtig. Kiebitze und Brachvögel dürfen in ihrem Brutgeschäft nicht gestört werden; Hasen in ihren Sassen oder junges Niederwild nicht aufgescheucht oder vertrieben werden.

Wegepflicht in Naturschutzgebieten

In Naturschutzgebieten gilt das ganze Jahr ein Wegegebot. Dies heißt: Grünland- und Waldflächen dürfen nicht betreten werden. Erholungssuchende dürfen auf den Wegen diese Gebiete genießen. Das dient dem Schutz der Vielfalt der Natur. Für die Bodenbrüter ist genauso überlebenswichtig, dass die Anleinpflicht für Hunde eingehalten wird. Daher die eindringliche Bitte der Naturschutzstiftung diese Regeln einzuhalten.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.
 

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