Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, stellt sich hinter die Erkundungsmission auf Grönland, an der sich auch die Bundeswehr beteiligt. Die von europäischen Soldaten durchgeführte Übung sei ein wichtiges sicherheitspolitisches Signal und richte sich nicht gegen die USA, betonte Bilger in Interviews mit RTL und ntv.
Bilger sieht wichtiges Signal für Sicherheit in Grönland
Steffen Bilger</em, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, unterstützt die Erkundungsmission unter Beteiligung der Bundeswehr auf Grönland. Hintergrund ist die sicherheitspolitische Bedeutung der Arktis und insbesondere Grönlands, auf die die USA unter Präsident Donald Trump hingewiesen haben.
„Wenn die Amerikaner unter dem Präsidenten Trump vor allem anführen, dass es ein Sicherheitsthema sei in Grönland, dann macht es ja Sinn, dass Dänemark auch zeigt: Wir können uns mit Partnern gemeinsam um die Sicherheit in Grönland kümmern. Ich glaube, da kommt es einfach auch auf dieses wichtige Signal an“, sagte Bilger am Freitag den TV-Sendern RTL und ntv.
Unterstützung für Nato-Zusammenhalt
Der CDU-Politiker verwies zugleich auf die Rolle der Bundesregierung und der Koalition. „Unser Ziel als Bundesregierung, als Koalition ist ganz klar, dass wir die Nato zusammenhalten“, so der CDU-Politiker weiter. Aus seiner Sicht ist es wichtig, dass Bundeskanzler Friedrich Merz einen guten Draht zu US-Präsident Donald Trump besitze und Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) Gespräche in den USA geführt habe.
Das Signal aus Berlin und den Gesprächen mit Washington sei dabei stets gewesen: „Wir stehen zur Nato. Wir müssen beieinanderbleiben.“
Mission nicht gegen die USA gerichtet
Bilger betonte, die Präsenz europäischer Soldaten auf Grönland richte sich nicht gegen die Vereinigten Staaten. Demzufolge seien die europäischen Soldaten auf Grönland nicht auf einer Mission gegen die Amerikaner unterwegs. „Diese Erkundungsmission, diese Übung richtet sich nicht gegen den Nato-Partner USA, sondern es geht immer um das Gemeinsame“, sagte er den TV-Sendern RTL und ntv.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .