# Betrugsversuch per E-Mail: Osnabrücker Firma entgeht nur knapp falscher Steuerforderung Datum: 04.05.2025 15:00 Kategorie: Aktuell URL: https://www.hasepost.de/betrugsversuch-per-e-mail-osnabruecker-firma-entgeht-nur-knapp-falscher-steuerforderung-592722/ --- Eine Osnabrücker Firma ist kürzlich nur knapp einem professionell inszenierten Betrugsversuch entgangen. Unbekannte Täter versuchten, über eine täuschend echte E-Mail mit dem Absender des Bundeszentralamts für Steuern eine angebliche Steuerzahlung zu erschleichen. ## Auf den ersten Blick glaubwürdig Die Zahlungsaufforderung wirkte auf den ersten Blick glaubwürdig – das Layout war offiziell gestaltet, der Absender scheinbar korrekt, und auch der Tonfall der Nachricht vermittelte Seriosität. Erst bei genauer Prüfung bemerkten die Verantwortlichen im Unternehmen Unstimmigkeiten: So verwies die angegebene IBAN auf ein Konto in Spanien – ein klares Warnsignal. Darüber hinaus fehlten an mehreren Stellen Umlaute, und die aufgeführte Behörde war für das Unternehmen gar nicht zuständig. Dank der Aufmerksamkeit der Mitarbeitenden wurde der Betrugsversuch rechtzeitig erkannt. Das Unternehmen wandte sich anschließend an die Polizei, um andere Unternehmen und Privatpersonen vor dieser neuen Masche zu warnen. ### Polizei rät zu besonderer Wachsamkeit Die Polizei Osnabrück warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor betrügerischen Zahlungsaufforderungen per E-Mail. Vor allem Unternehmen stehen immer wieder im Fokus solcher professionellen Betrugsversuche. Tipps der Polizei zur Erkennung von Fake-Mails: - Seien Sie bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen stets misstrauisch. - Prüfen Sie IBAN und Absenderadresse sorgfältig. - Achten Sie auf sprachliche Fehler, fehlende Umlaute und unlogische Inhalte. - Rücksprache mit Buchhaltung oder Steuerberatung kann helfen, Klarheit zu schaffen. - Überweisen Sie niemals unter Zeitdruck – im Zweifel lieber einmal mehr nachfragen. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück