In der Reihe „Erna trifft Klaus“ findet am Freitag, 12. Oktober, eine bewegende Führung mit Martina Seelmeyer statt. Dieses Mal geht es um „Vergessene Geschichte(n) der NS-Zeit in der Altstadt“. Treffpunkt ist um 16 Uhr vor dem Eingang der Stadtbibliothek, Ende ist gegen 17.30 Uhr. Der Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück bietet die Führung im Rahmen des Kulturextras „Raum“ an.

Die Orte gibt es noch, die Menschen nicht mehr. Durch ihre Geschichten werden Opfer aber auch die Täter wieder lebendig – und die wenigen Aufrechten, die sich zwischen sie stellten. Viele Osnabrücker und Osnabrückerinnen sind in der NS-Zeit spurlos verschwunden – wenn auch nicht bei Nacht und Nebel, wie oft behauptet wurden. Nur bei intensiver Suche lassen sich noch Spuren von ihnen finden. Die Verfolgungsbehörden und Täter dagegen sind durchaus noch präsent, und manche ihrer Parolen klingen schon wieder erschreckend aktuell. Es lohnt sich auch bei ihnen, genau hinzusehen.


Karten kosten fünf Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr, es gibt sie unter www.lagerhalle-osnabrueck.de und an allen Reservix Vorverkaufsstellen. Die Tickets können aber auch vor Ort erworben werden.