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Beim „Dîner en blanc“ treffen sich in weiß gekleidete Menschen vor dem Osnabrücker Theater

Jedes Jahr im Sommer treffen sich Menschen für ein Abendessen ganz in weiß

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Wie bereits in den vergangenen Jahren eingeübt, trafen sich auch in diesem Jahr wieder rund 60 ganz in weiß gekleidete Menschen um zusammen ein Abendessen einzunehmen: das „Dîner en blanc“, in diesem Jahr auf dem Domhof vor dem Theater.

Bis zuletzt ist der Veranstaltungsort geheim

Die Vorbereitungen und der Weg zum eigentlichen Veranstaltungsort sind schon fast konspirativ zu nennen, denn beim „Dîner en blanc“ wird der Treffpunkt bis kurz vor Beginn der Veranstaltung streng geheim gehalten. Erst am späten Samstagnachmittag wurde über die gemeinsame Facebook-Seite bekanntgegeben. Der Treffpunkt war auch in diesem Jahr um 19:20 Uhr vor dem Dom. Bis zu diesem Zeitpunkt stand lediglich der Tag und die ungefähre Uhrzeit fest.
Nach dem beherzten Pfiff in eine Trillerpfeife ging es dann gemeinsam zum eigentlichen Treffpunkt vor dem Theater am Domhof.



Gute Stimmung und ganz in weiß
Gute Stimmung und ganz in weiß

Essen, Tische und Stühle hatten die etwa 60 Teilnehmer bei diesem ganz besonderen Flashmob selbst dabei, wie natürlich auch die weiße Tischdeko und die Getränke, unter die sich allerdings auch in diesem Jahr wieder manch ein Rotwein geschmuggelt hatte. Ansonsten war allesganz in weiß, vor allem die Kleidung, der nicht in einem Verein organisierten sondern nur lose verabredeten Teilnehmer, denn der Dresscode begründet den Namen der Veranstaltung.


Die schönsten Seiten der Stadt

Um gemeinsam ein bisschen „savoir vivre“ in Osnabrück zu genießen, wurden die Tische bereits an den schönsten Stellen der Stadt aufgebaut. Veranstaltungsorte der Vergangenheit waren u.a. der historische Markt vor dem Rathausder Schlossgarten und das Heger Tor.

Rund 60 Teilnehmer trafen sich vor dem Theater am Domhof zum Abendessen in weiß
Rund 60 Teilnehmer trafen sich vor dem Theater am Domhof zum Abendessen in weiß

Hintergrund

Ein Dîner en blanc ist eine auf privater Initiative beruhende, über Netzwerke von Freunden und Bekannten organisiertes Massenpicknick weiß gekleideter Menschen an prominenten städtischen Orten, so beschreibt es Wikipedia.
Ausgangspunkt des Phänomens war 1988 die französische Hauptstadt Paris, von wo sich die Idee weltweit verbreitete.
Die Veranstaltungen, traditionell im Juni, werden polizeilich nicht angemeldet und die Veranstaltungsorte sollten bis zuletzt geheim bleiben.
Durch die zunehmende Kommerzialisierung, bei der es inzwischen auch um Markenrechte geht, werden diese Grundsätze leider oft verwässert und es entstehen teilweise lange vorher angekündigte Großveranstaltungen – nicht so in Osnabrück, wo man sich noch streng an den alten Grundsätzen orientiert.

 

Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2011 unter dem Titel "I-love-OS", die Ursprungsidee reicht aber auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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