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Startseite Deutschland & die WeltBauernverband warnt vor EU-USA-Zolldeal, fordert Nachverhandlungen
Deutschland & die Welt

Bauernverband warnt vor EU-USA-Zolldeal, fordert Nachverhandlungen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. August 2025
Mähdrescher (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Deutsche Bauernverband warnt vor den Folgen des Zoll-Deals zwischen EU und USA für europäische Landwirte und ruft die EU-Kommission zu weiteren Verhandlungen auf. Der Verband kritisiert eine fehlende Absicherung sensibler Produkte, eine drohende Marktöffnung für US-Wettbewerber und mögliche 15-Prozent-Zölle auf EU-Agrar- und Lebensmittelexporte.

Verband warnt vor einseitigen Belastungen

Der Deutsche Bauernverband hat vor den Konsequenzen der gemeinsamen Erklärung zwischen EU und USA gewarnt und die EU-Kommission zu weiteren Gesprächen aufgerufen. „Diese gemeinsame Erklärung zwischen der EU und den USA ist enttäuschend“, sagte designierte Generalsekretärin des Verbandes Stefanie Sabet dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Es kann nicht akzeptiert werden, dass die EU-Kommission im Alleingang Vereinbarungen zulasten der europäischen und deutschen Landwirtschaft getroffen hat.“

Kritik an Marktzugang und Zöllen

Ein Abkommen auf dieser Basis würde den Markt für US-Wettbewerber bei Schweinefleischerzeugnissen, Obst, Gemüse und Milchprodukten ohne erkennbare Sicherstellung von Produktions- und Umweltstandards öffnen, sagte Sabet. Im Gegenzug würden Agrar- und Lebensmittelexporte aus der EU mit einem Zollsatz von 15 Prozent belastet.

„Auf den Schutz sensibler Produkte geht die Erklärung in keinem Punkt ein. Die Forderung einer Zollentlastung für Wein und Spirituosen wurde ebenfalls nicht umgesetzt“, kritisierte sie. „Dieses einseitige Ergebnis ist äußerst schädlich für die europäische Landwirtschaft, die bereits unter dem Druck steigender Kosten, regulatorischer Auflagen und zunehmender globaler Konkurrenz steht.“

Die EU-Kommission müsse weiter mit den USA über eine Zollsenkung und einen ausgewogenen Marktzugang sowie den Schutz sensibler Produkte verhandeln.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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