Osnabrück Baubeginn für erstes kommunales Wohnungsbau-Projekt im Landwehrviertel Osnabrück

Baubeginn für erstes kommunales Wohnungsbau-Projekt im Landwehrviertel Osnabrück

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Im Landwehrviertel hat der Bau des ersten Wohnprojektes durch die ESOS begonnen. Nahe der „Grünen Mitte“ baut die Stadtwerke-Tochter einen mehrgeschossigen Neubau mit insgesamt 22 Wohneinheiten – darunter auch preisgebundener Wohnraum. Die Wohneinheiten werden per Belegrecht durch die neue Wohnungsgesellschaft WiO genutzt werden können, um preiswerten Wohnraum anzubieten.

„Das ist für uns ein Meilenstein, nach der Flächenerschließung und -Vermarktung nun auch den eigenen Wohnungsbau vorantreiben zu können“, freut sich ESOS-Prokurist Marcel Haselof, zugleich Geschäftsführer der neuen Wohnungsgesellschaft WiO – Wohnen in Osnabrück. Das erste ESOS-Neubauprojekt zeige deutlich auf, welche Vorteile es habe, die Kompetenzen unter dem Dach der Stadtwerke zu bündeln. „Die eine Stadtwerke-Tochter baut als gemeinschaftliches Projekt für die andere“, fasst Haselof das Handeln und Wirken zusammen. Die ESOS hatte das erste eigene Neubauprojekt im westlichen Teil des Landwehrviertels bereits weit vor der WiO-Gründung projektiert und damit nun die Möglichkeit geschaffen, die ersten preisgebundenen Wohnungen der WiO zeitnah herstellen zu können.

Mieterstrom und Ladeinfrastruktur

Der Neubau gliedert sich in drei Geschosse mit je sechs Wohneinheiten und einem Staffelgeschoss mit vier Wohneinheiten auf. Das Haus wird nach KfW 55-Effizienzstandard sowie barrierefrei gebaut und erhält eine Solaranlage auf dem Dach. „Eine Besonderheit ist sicherlich, dass wir die Voraussetzungen sowohl für Mieterstromangebote als auch für das Laden von E-Autos schaffen“, betont ESOS-Projektleiter Ulrich Schepers. Vor dem Haus wird zudem ein Carsharing-Stellplatz eingerichtet. „Auch hier profitieren wir vom Stadtwerke-Know-how im eigenen Hause.“

20 Prozent preisgebundener Wohnraum

„20 Prozent der Wohneinheiten werden wir preisgebunden zu 5,80 Euro Kaltmiete anbieten können. Die Quote, die die ESOS hier umsetzt, ist damit doppelt so hoch wie die aller anderen bisher umgesetzten Projekte im Landwehrviertel“, betont Marcel Haselof. Die WiO erhält auf alle preisgebundenen Wohneinheiten aus diesem Gemeinschaftsprojekt per besichertem Belegrecht direkten Zugriff auf den benötigten Wohnraum. „Für zukünftige Projekte, die die WiO selbst herstellen wird, werden die Quoten im Übrigen wesentlich höher sein“, ergänzt Haselof. „Dies war für das aktuelle Projekt – dessen Bauantrag bereits in 2019 eingereicht wurde – leider so noch nicht möglich“. Die Fertigstellung des mehrgeschossigen Neubaus ist für den Herbst des kommenden Jahres geplant. Das Gesamtinvest für die ESOS liegt bei rund 5,5 Millionen Euro.

Weitere Projekte in der Entwicklung

Parallel arbeitet die ESOS an zwei weiteren Projekten im Landwehrviertel: Die beiden ehemaligen Flüchtlingsunterkünfte an der Landwehrstraße werden derzeit kernsaniert und für altersgerechtes Wohnen inklusive Servicedienstleistungen mit insgesamt 70 Wohneinheiten umgebaut. Den Betrieb der beiden Immobilen wird ab dem zweiten Quartal 2021 ein externer Partner übernehmen. „Zudem planen wir für die WiO die Entwicklung eines Quartiers mit vier Gebäuden und gut 160 Wohneinheiten in der Großen Eversburger Heide – mit einem großen Anteil bezahlbaren Wohnraum“, so Haselof. Der Baubeginn für dieses Vorhaben ist für Ende 2021 vorgesehen.

So soll der Neubau im Landwehrviertel ab kommendem Jahr aussehen. / Quelle: ESOS.


PM
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