Die gestürzte Premierministerin von Bangladesch ist wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden. In einem monatelangen Prozess wurde sie für schuldig befunden, ein tödliches Vorgehen gegen einen studentischen Aufstand im vergangenen Jahr angeordnet zu haben; das Strafmaß blieb zunächst unklar. Die ehemalige Regierungschefin befindet sich im Exil in Indien und wurde in Abwesenheit verurteilt. Bei der Eskalation der Gewalt sollen bis zu 1.400 Menschen ums Leben gekommen sein.
Prozess und Urteil
In dem monatelangen Verfahren wurde Sheikh Hasina Wajed für schuldig befunden, ein tödliches Vorgehen gegen einen studentischen Aufstand im vergangenen Jahr angeordnet zu haben. Die ehemalige Regierungschefin, die sich im Exil in Indien befindet, wurde in Abwesenheit verurteilt. Bei der Eskalation der Gewalt sollen bis zu 1.400 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Anklage hatte die Todesstrafe für Hasina gefordert. Das Strafmaß blieb zunächst unklar.
Sicherheitslage und politische Reaktionen
In Reaktion auf das erwartete Urteil waren paramilitärische Grenztruppen und Polizisten in Dhaka und vielen anderen Teilen des Landes stationiert worden. Hasinas Partei rief zu einem landesweiten Streik auf, um gegen die Entscheidung des Gerichts zu protestieren.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .