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Außenminister Maas reist nach Madeira

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Foto: Heiko Maas, über dts

Berlin (dts) – Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira will sich Außenminister Heiko Maas (SPD) am Unglücksort selbst ein Bild von der Lage machen. „Ich werde heute mit einem Team von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts nach Madeira fliegen, um selbst mit den Betroffenen zu sprechen und den portugiesischen Freunden unseren Dank für ihre Hilfe auszusprechen“, kündigte Maas am Donnerstagmittag an. Man sei heute in Gedanken bei denen, die um ihre Familienangehörigen und Freunde trauern.

Die Bundesregierung teile ihren Schmerz und wünsche den Verletzten rasche Genesung. „Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist. Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen“, so der Außenminister weiter. Noch habe man keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern seien. Die deutsche Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung des Unglücks, auch der Botschafter sei bereits mit einem Team auf der portugiesischen Insel gelandet. Maas dankte den Portugiesen für die große Anteilnahme und Hilfsbereitschaft in diesen schweren Stunden, insbesondere den Rettungskräften vor Ort. „Sowohl in Berlin als auch vor Ort ist ein Krisenstab eingerichtet, und wir haben eine Hotline für besorgte Angehörige freigeschaltet“, so Maas. Der Unfall hatte sich am frühen Mittwochabend in der Gemeinde Canico ereignet, etwa zwölf Kilometer östlich von der Inselhauptstadt Funchal entfernt. Der Fahrer habe die Kontrolle über den Bus verloren, der anschließend eine Böschung hinunter auf ein Haus gestürzt sei, teilten die örtlichen Behörden mit. Die genauen Hintergründe des Unglücks waren auch am Donnerstag noch unklar. Medienberichten zufolge könnte ein mechanisches Problem den Unfall ausgelöst haben. Neben 29 Todesopfern wurden bei dem Vorfall 27 weitere Menschen verletzt.

dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

 

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