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Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt spricht über Spielhallen und Erotikbars in der Osnabrücker Innenstadt und im Schinkel

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Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt spricht am Donnerstag, 5. März, unter anderem über zwei Gebiete in der Stadt, in denen sich nach Auffassung der Stadtplaner zukünftig keine Spielhallen und Sex-Shops mehr ansiedeln sollen. Es handelt sich dabei zum einen um das Nikolaizentrum sowie um das Gebiet westlich des Kanonenwegs im Stadtteil Schinkel. Der Ausschuss beginnt um 17 Uhr im Ratssitzungssaal.

Wenn Wettbüros, Spielhallen und Rotlichtbars überhandnehmen, sprechen Experten von einem „Trading-Down-Effekt“. Die Stadt Osnabrück möchte verhindern, das sich rund um das Nikolaizentrum, aber auch im Schinkel eine Abwärtsspirale in Gang setzt. Das akute Gegenmittel heißt „Veränderungssperre“, um Zeit für das Bauleitplanungsverfahren zu gewinnen. In diesem Zeitraum werden keine Vergnügungsstätten in genau festgelegten Gebieten genehmigt werden – und voraussichtlich später auch nicht.

Gute Stube schützen

„Das Nikolaizentrum ist so etwas wie die gute Stube der Innenstadt“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Wir möchten insbesondere die Bereiche Hakenstraße und Krahnstraße vor negativen städtebaulichen Entwicklungen schützen.“ Das Gleiche gilt für Redlingerstraße, Kamp, Dielingerstraße und Derby-Platz. Dieses Quartier soll zudem als „urbanes Gebiet“ ausgewiesen werden. Das heißt, dass es einfacher wird, Wohnungen einzurichten und gleichzeitig Spielhallen und Sex-Shops gar nicht erst einziehen zu lassen. Auch im Gebiet westlicher Kanonenweg, in der Nähe der Buerschen Straße soll es keine weiteren Spielhallen und Erotik-Etablissements mehr geben. Dieses Gebiet ist das Eingangstor zum Schinkel. „Vergnügungsstätten dieser Art passen nicht zum Konzept ‚Soziale Stadt‘ mit dem wir im Quartier sehr erfolgreich arbeiten“, betont Frank Otte.

Infos im Schaukasten und Online

Die Tagesordnung wird vier Tage vor Sitzungsbeginn im Schaukasten an der Stadtbibliothek ausgehängt. Ausschussunterlagen können in der Bürgerberatung eingesehen werden. Außerdem können die Unterlagen im Internet unter www.osnabrueck.de/ris abgerufen werden. Der Raum ist rollstuhlgerecht zu erreichen.


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