In einer spannenden und lange offenen Begegnung trafen die GiroLive-Panthers am Wochenende auf die TK Hannover Luchse. Vor heimischem Publikum entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams mit hohem Einsatz agierten und sich über weite Strecken nichts schenkten. Erst in der zweiten Halbzeit gelang es den Gästen aus Hannover, die Partie entscheidend zu ihren Gunsten zu wenden.
Ausgeglichener Start ins Spiel
Die GiroLive-Panthers starteten konzentriert in die Begegnung gegen die TK Hannover Luchse. Das erste Viertel verlief ausgeglichen und zunächst unspektakulär. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ohne sich früh entscheidend absetzen zu können. Beim Stand von 10:8 knapp fünf Minuten vor Viertelende war das Spiel völlig offen. Erst zum Ende des ersten Abschnitts gelang es den Panthers, sich leicht abzusetzen und mit einer knappen 16:12-Führung in die erste Pause zu gehen.
Spiel bleibt weiterhin spannend
Auch im zweiten Viertel blieb die Partie hart umkämpft. Die TK Hannover Luchse trafen zuverlässig, doch die Panthers zogen immer wieder nach. Hannover konnte zwischenzeitlich sogar knapp die Führung übernehmen, ehe die Panthers diese zurückholten. Der Spielstand pendelte stetig, die Führung wechselte mehrfach. Beim Stand von 20:19 und noch 5:48 Minuten auf der Uhr blieb alles offen. Nach dem Ausgleich der TK Hannover Luchse nahmen die Panthers beim Stand von 22:21 eine Auszeit. In der Folge nahm das Spiel deutlich an Tempo auf, die Panthers fanden besser in ihren Rhythmus. Dennoch zwang Hannover beim Stand von 31:27 zu einem Timeout. Ein erfolgreicher Dreipunktewurf brachte den Girolive-Panthers etwas Luft (34:27), ehe die TK Hannover Luchse nochmals verkürzten. Mit der Schlusssirene trafen die Panthers erneut von außen und gingen mit einer 37:29-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel kamen die TK Hannover Luchse deutlich gestärkt aus der Kabine. Mit starken Treffern verkürzten sie den Rückstand, was die Panthers bereits nach gut zwei Minuten beim Stand von 37:34 zu einem Timeout zwang. Hannover blieb weiter treffsicher, während sich die Girolive-Panthers über gute Passkombinationen erneut etwas absetzen konnten. Dennoch ließen sich die TK Hannover Luchse nicht abschütteln. Nach einem weiteren Timeout Hannovers (45:36) kämpften sie sich erneut heran und verkürzten bis zwei Minuten vor Viertelende auf 45:42. Das dritte Viertel endete schließlich mit 51:46 – ein Spielstand, der die Spannung für den Schlussabschnitt widerspiegelte.
Fehlerquote im letzten Viertel steigt
Im vierten Viertel stagnierte das Spiel zunächst etwas. Die Spielzüge wurden weniger flüssig, dafür überlegter. In dieser Phase erspielten sich die TK Hannover Luchse die Führung. Beim Stand von 51:52 nahmen die Panthers eine Auszeit, doch anschließend fanden sie offensiv kaum noch Lösungen. Hannover nutzte diese Schwächephase konsequent und setzte sich leicht ab. Zwar konnten die Osnabrückerinnen mit starkem Powerplay in der eigenen Hälfte Druck erzeugen und sich mit einem wichtigen Dreipunktewurf noch einmal herankämpfen (55:57, 3:08 Minuten), doch die Partie wurde nun deutlich intensiver. Während die Girolive-Panthers die Führung erzwingen wollten, nutzten die TK Hannover Luchse die steigende Anspannung des Gegners und erzielten weitere wichtige Punkte. Beim Stand von 57:63 eine Minute vor Spielende war die Vorentscheidung gefallen. Trotz großem Einsatz schlichen sich bei den Girolive-Panthers weitere Fehler ein, die Hannover konsequent bestrafte und den Sieg schließlich deutlich mit 71:57 sicherte.
Insgesamt zeigten beide Teams eine starke Leistung. Die Panthers präsentierten sich im Vergleich zum letzten Spiel deutlich verbessert, verloren jedoch ab der Halbzeit zunehmend die Konzentration. Besonders im vierten Viertel stieg die Fehlerquote spürbar an. Die TK Hannover Luchse nutzten diese Phase konsequent aus und erkämpften sich in der zweiten Spielhälfte wichtige Punkte – begünstigt durch Abschlussschwäche und Unkonzentriertheiten der Girolive-Panthers.













