Aufkleber sind simple Kommunikations- und Werbemittel, die eine große Wirkung erzielen. Seit vielen Jahrzehnten greifen Firmen auf sie zurück, um ihre Produkte und Dienstleistungen online und offline zu vermarkten. Aufkleber können auch Warnungen aussprechen oder lustige und kreative Botschaften vermitteln.

Alt, aber nicht altbacken:  Aufkleber im Wandel der Zeit

Aufkleber, die aus den Etiketten hervorgingen, haben eine sehr lange Geschichte. Etikette ist ein französisches Wort „estequier“, das übersetzt „befestigen“ oder „anhängen“ bedeutet.  Ein Etikett war früher ein Spickzettel, auf welchem die Verhaltens- und Benimmregeln für die Gäste am Königshof standen. Doch der eigentliche Ursprung der vielseitigen und praktischen Aufkleber reicht bis in das alte Ägypten zurück. Um 3200 v. Chr. verwendeten bereits die alten Sumerer und Ägypter die sogenannten Rollensiegel für ihre Adressetiketten. Sie kennzeichneten damit ihre Waren – vor allem Weingefäße, die fortan eine Beschriftung erhielten. Die Römer und Griechen wandelten die Etiketten in kleine Anhänger um, die sie ihren Amphoren anhängten. Auf den Aufklebern vermerkten sie die jeweilige Weinsorte und wo sowie wann der Wein hergestellt wurde. Eine neue Entwicklung schlug das Etikett dank der Erfindung des Druckverfahrens von Johannes Guttenberg ein. Es dauerte bis 1700, ehe die Menschen die ersten Etiketten per Druckverfahren erzeugten. Sie klebten diese mit nassem Leim auf die entsprechende Stelle und kennzeichneten damit ihre Produkte. Die Motive der Etiketten waren überwiegend Rüstungen, Wappen oder Zertifikate. Die selbstklebenden Modelle erfand der Amerikaner Stanton Avery in den 1930er Jahren. Ab 1958 gab es einen regelrechten „Aufkleber-Boom“, der auch Deutschland erreichte. Die Aufkleber etablierten sich im Laufe der Jahre in vielen Branchen und sind gestaltungs- und zweckmäßig äußerst variabel.

Online Druck: Aufkleber aus verschiedenen Formen und Materialien


Der Onlinedruck ist eine bewährte und kostengünstige Methode, um Aufkleber für den beruflichen oder privaten Gebrauch zu drucken. DeineStadtKlebt.de offeriert beispielsweise viele verschiedene Aufkleber in unterschiedlichen Formen und Materialien. So lassen sich Aufkleber, die aus Heftpapier bestehen wunderbar im Innenbereich einsetzen. Andere eignen sich für den Outdoor-Einsatz. Die Aufkleber aus Haftfolie bringen witterungsbeständige Eigenschaften mit, sind reißfest und lange haltbar. Transparente Folien, die auf Autos eine ansprechende Wirkung auf den Betrachter erzielen, sind ebenso erwerbbar wie umweltfreundliche, vegane Aufkleber aus recyclebaren Materialien.

Welche Vorteile bringt der Online-Druck von Aufklebern?

Aufkleber sind flexibler als andere Formen der Werbung. Sie fallen dem Betrachter auf Autos, Werbetafeln, in Bussen und Straßenbahnen, an Schaufenstern, Briefkästen und anderen Werbeplätzen ins Auge. Für Unternehmen, die auf diese Form der Printwerbung zurückgreifen, bringt es viele Vorteile, ihr persönlichen Etiketten online zu drucken. Sie können die vielseitigen Aufkleber in beliebig großer Stückzahl zu günstigen Preisen produzieren lassen. Anders als andere Printmedien, die unter Umständen lediglich eine bestimmte Personengruppe wahrnimmt, haben Aufkleber eine hohe Reichweite. Sie sind für eine breite Öffentlichkeit zugänglich und sprechen viele Leute, unabhängig von deren Alter, Nationalität oder sozialen Status, an. Weiterhin sind Aufkleber aus einer Online-Druckerei langlebig und verlieren nach Jahren nicht an Aktualität. Anders als andere Marketing-Maßnahmen enthalten Aufkleber viele Informationen oder sind graphisch detailliert ausgearbeitet. Was das Design betrifft, gibt es keine Grenzen. Animationen, lustige Sprüche und kreative Botschaften sind ebenso möglich wie aufrüttelnde oder appellierende Slogans.

Welche Druckverfahren stehen zur Auswahl?

  • Wenn Aufkleber für den privaten oder beruflichen Gebrauch in großer Stückzahl (mehr als 250 Aufkleber) benötigt werden, bietet sich der Offsetdruck an. Dieses Druckverfahren wendeten der Amerikaner Ira Rubel und der Deutsche Casper Hermann 1904 erstmals an. Sie orientierten sich an dem Steindruck, einem Verfahren, das es bereits 1796 gab. Das sogenannte Flachdruckverfahren, bei dem die zu bedruckenden Teile beinahe auf einer Ebene mit den restlichen Bereichen liegen, ist bis heute die meist verwendete Drucktechnik im gewerblich-industriellen Bereich. Mit dem Flachdruck ist es möglich, einen beidseitigen Druck in mehreren Farbtönen zu erzeugen – und das in einem Druckvorgang. Dieser Vorgang sorgt für eine schnelle, unkomplizierte und reibungslose Produktion. Wer sich für einen Offsetdruck als Flachdruckverfahren entscheidet, profitiert von der großen Materialvielfalt und den schnell produzierbaren Erzeugnissen. Trotz der kurzen Produktionszeiten weist der Offsetdruck keine Mängel hinsichtlich der qualitativen Ergebnisse auf. Selbst UV-beständige Etiketten lassen sich mit diesem Verfahren drucken. Sie unterschieden sich im Hinblick auf „gewöhnliche“ Aufkleber darin, dass sie haltbarer sind. Ein spezieller UV-Strahler härtet die Farben aus und verbindet sie mit dem bedruckten Stoff zu einer festen Einheit. Durch eine spezielle Lackierung ist der Aufkleber zusätzlich versiegelt.
  • Der Digitaldruck findet bei Aufklebern, die in geringen Stückzahlen produzierbar sind, Anwendung. Bei dieser Drucktechnik sendet der Nutzer das zu druckende Bild direkt vom PC auf den Drucker. Nachdem der Drucker die relevanten Daten empfangen hat, druckt er das Motiv aus. Feste Druckvorlagen sind nicht notwendig, sodass bei dem schnellen Druckverfahren einzelne und individuelle Aufkleber produzierbar sind. Alle Aufkleber sind individuell, Motivwechsel verlaufen unproblematisch. Da sich die verwendeten Farben des Digitaldrucks mit dem Stoff zu einer festen Einheit verbinden, kommt diese witterungsbeständige Technik für Aufkleber im Outdoor-Bereich in Betracht.
  • Ein Verfahren, das in seinen Grundzügen schon vor Jahrhunderten die alten Japaner und Chinesen mit Hilfe von Textilien, Stoffen und Papierschablonen anwandten, ist der Siebdruck. Seinen Höhepunkt in den 1960er Jahren zu Zeiten des „Pop Art“ erreichend, drückt ein sogenannter Gummirakel bei dieser Technik die Farbe auf den Aufkleber. Die Erzeugnisse aus diesem Verfahren gelten als langlebig, wasserabweisend und abriebfest. Aus diesem Grund ist das Verfahren beliebt, um lichtechte Autoaufkleber oder Etiketten, die auf Maschinen sichtbar sind, auszudrucken.
Autoaufkleber
Auch im Outdoor-Bereich schmücken die Aufkleber Autos und andere Werbeplätze

Online-Aufkleber als hochwertige Marketing-Maßnahme?

Neben den vielen Online-Marketing-Maßnahmen kommt der Aufkleber als Werbemittel nicht aus der Mode. Wenn es um die entsprechende Wirkung nach außen geht, präsentiert sich der Aufkleber im Gegensatz zu anderen Werbeträgern nicht zu manipulativ. Den direkten Wiedererkennungswert der Marke trägt der Aufkleber wahrnehmbar, aber unaufdringlich an den Betrachter heran. Da die Aufkleber auf allen Untergründen haften, sind sie ein langfristiges Mittel zur Präsentation und Werbung. Es ist anzunehmen, dass sie über viele Jahrzehnte weiterhin als flexible, visuelle Werbeträger Bestand haben.