Osnabrück Arzt des Klinikums Osnabrück wirkt an erstem Lehrbuch zur...

Arzt des Klinikums Osnabrück wirkt an erstem Lehrbuch zur Behandlung von Covid-19-Patienten mit

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Ärzten und Fachkräften aus der Pflege einen Schnelleinstieg in die intensivmedizinische Versorgung von beatmeten Patienten mit Covid-19 zu geben – darum geht es in dem ersten Lehrbuch, das in Deutschland über diesen Themenkomplex erschienen ist. Ein Arzt des Klinikums Osnabrück hat mitgewirkt.

Verfasst wurde das Buch von einem Expertenteam, dem auch der Anästhesist und Intensivmediziner Dr. Sven Pulletz vom Klinikum Osnabrück angehört. „Es kommt bei der Versorgung der Patienten nicht nur auf Betten und Beatmungsgeräte auf Intensivstationen an, sondern vielmehr darauf, dass ausreichend Personal für diese Aufgabe zur Verfügung steht. Mediziner mit solchen Kenntnissen und gerade das hochqualifizierte Fachpersonal für die Intensivpflege gibt es in Deutschland gemeinhin viel zu wenig, so dass jetzt in vielen Krankenhäusern bei der Versorgung der intensivpflichtigen Patienten auch Ärzte und Pflegemitarbeiter aus anderen Bereichen eingesetzt werden“, erklärt Pulletz. „Auch an Ärzte und Pflegefachkräfte, die nur über wenige oder keine Erfahrungen in der Intensivmedizin verfügen, richtet sich unser Buch. Es lassen sich daraus Handlungsanweisungen für die häufigsten Problemstellungen entnehmen, die bei der Behandlung und Beatmung von intensivpflichtigen Patienten mit COVID-19 vorkommen können.“

Umfassend auf Einsatz vorbereiten

Das Buch soll ermöglichen, dass sich Ärzte und Pflegekräfte umfassend auf die Arbeit in den neuen Einsatzfeldern und bei der Behandlung von Patienten mit der neuen Erkrankung vorbereiten und orientieren können. In dem 140 Seiten starken Buch haben Pulletz und die weiteren Autoren im Schwerpunkt die Standardprozeduren für die häufigsten intensivmedizinischen Problemstellungen beschrieben, die bei der Intensivbehandlung von Patienten mit COVID-19 auftauchen können. Zu den Themenbereichen gehören Beatmung, Ernährung, Begleitversorgung, Monitoring und spezielle Krankenüberwachung, das Management schwieriger Situationen sowie ein umfangreicher Anhang.

Beitrag zur Behandlung selbstverständlich

Neben Dr. Pulletz gehören vier weitere Mediziner zu den Autoren, die so wie der Osnabrücker Arzt teilweise in einer Forschungsgruppe zur Beatmungstherapie der Universitätsmedizin Rostock mitarbeiten. Pulletz gehört im Klinikum Osnabrück dem rund 200-köpfigen Mitarbeiterstab an, die sich in den Isolierbereichen um die Versorgung der intensivpflichtigen Patienten mit COVID-19 kümmern. „Das ist mein Beruf. Und wenn ein Krankheitsbild auftaucht, bei dem Lungenversagen in so schweren Verläufen auftritt, kann ich ja kaum sagen, dass ich mich an der Behandlung dieser Patienten nicht beteiligen will. Aber das gilt auch für alle anderen in unserem Team. Ich kenne keinen, für den das nicht selbstverständlich ist.“


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