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Armutsquote in Deutschland steigt deutlich weiter an

Einkommensarme Menschen in Deutschland sind laut dem aktuellen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes weiter zurückgefallen. Die Armutsquote ist 2024 auf 15,5 Prozent der Bevölkerung gestiegen, besonders betroffen sind Alleinerziehende, junge Erwachsene sowie Rentnerinnen und Rentner. Die Kaufkraft der Menschen unterhalb der Armutsgrenze ist preisbereinigt weiter gesunken.

Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes veröffentlicht

Der neue Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes macht deutlich, dass einkommensarme Menschen in den vergangenen Jahren noch ärmer geworden sind. Während das mittlere Einkommen von Personen unterhalb der Armutsgrenze im Jahr 2020 noch bei 981 Euro im Monat lag, waren es im Jahr 2024 preisbereinigt nur noch 921 Euro. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, erklärte laut Bericht: „Die Zahlen belegen, was viele Menschen mit geringem Einkommen schon lange im Alltag spüren: Die Armen werden ärmer.“ Er wies darauf hin: „Die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre verschärfen die ohnehin schon schwierige finanzielle Lage von Millionen Betroffenen.“

Mehr Armut, regionale Unterschiede

Insgesamt mussten im Jahr 2024 dem Bericht zufolge 15,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland der Gruppe der Armen zugerechnet werden. Die Armutsquote stieg um 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders betroffen von Armut seien Alleinerziehende, junge Erwachsene sowie Rentnerinnen und Rentner. Die Altersarmut ist laut Bericht stark weiblich geprägt.

Der Armutsbericht weist zudem auf deutliche regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern hin: Während in Bayern nur etwa jede achte Person von Armut betroffen ist (11,8 Prozent), ist es in Sachsen-Anhalt mehr als jede fünfte (22,3 Prozent) und in Bremen sogar jede vierte Person (25,9 Prozent).

Erhebliche materielle Entbehrung trifft Millionen

Neben der klassischen Armutsquote dokumentiert der Bericht auch den Anteil der Menschen, die in „erheblicher materieller Entbehrung“ leben. Insgesamt betrifft dies 5,2 Millionen Menschen in Deutschland. Darunter sind laut Bericht 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche sowie 1,2 Millionen Vollzeiterwerbstätige, die sich etwa nicht leisten können, ihre Wohnung warm zu halten oder alte Kleidung zu ersetzen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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