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„architektur im foyer“ — Stararchitekten diskutieren in Melle die Stadt von morgen

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Architektur hervorzuheben und auszuzeichnen, die in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn für die Gesellschaft ist: Das ist das Ziel der Veranstaltung „architektur im foyer“ auf dem Solarlux Campus. In diesem Jahr fand sie zum dritten Mal in Folge statt und begeisterte rund 1200 Architektinnen und Architekten aus 70 Nationen.

Wie könnte sie aussehen, die Stadt der Zukunft? Welche Herausforderungen bringt sie mit sich? Wie kann es uns gelingen, attraktive und zugleich funktionale Architektur zum Wohnen und Arbeiten in Einklang zu bringen mit einer Ressourcen schonenden Bauweise? Diese und viele weitere Themen haben zahlreiche international renommierte Architektinnen und Architekten am vergangenen Wochenende in Melle gemeinsam erörtert.

Auszeichnung für herausragende Projekte

Den Rahmen dazu bildete die Veranstaltung „architektur im foyer“ (aif). Dabei handelt es sich um ein zweitägiges Event, zu dem Solarlux das Fachpublikum eingeladen hatte. Die aif versteht sich gleichermaßen als Austauschplattform wie auch als inspirierender Ideengeber für moderne, zukunftweisende Architektur. In diesem Jahr fand sie zum dritten Mal in Folge statt. Mit ihr verbunden war auch die Preisverleihung des weltweit ausgelobten „Design Educates Awards“, bei der eine hochkarätige, unabhängige und internationale Jury wegweisende Architektur- und Designprojekte ausgezeichnet hat. Im Vordergrund stehen dabei Arbeiten, die neben ihrer hohen Gestaltungs- und Konzeptqualität auch bildende Aspekte mit sich bringen und daher einen hohen gesellschaftlichen Nutzen aufweisen.

Stararchitektin Jette Cathrin Hopp aus Norwegen erläuterte vor Kolleginnen und Kollegen, ihren Ansatz, Architektur vor allem als ein Instrument zu begreifen, das gesamtgesellschaftlichen Nutzen bringen soll./ Foto: Solarlux

Stararchitektin aus Norwegen zu Gast

Unter den Referentinnen und Referenten fanden sich zahlreiche international renommierte Experten wie beispielsweise Jette Cathrin Hopp vom norwegischen Architektenbüro Snøhetta. „Architektur ist ein soziales Instrument“, sagte die Stararchitektin vor dem Publikum. Der Ansatz, der dahintersteckt: Bauten so zu konzipieren, dass sie sich bestens in die bestehende Umgebung einbetten und eine Bereicherung darstellen, auch für jene Menschen, die in der unmittelbaren Umgebung leben oder arbeiten. Diese Herangehensweise bezieht sich für Hopp nicht nur auf die Architektur selbst, sondern greift interdisziplinär auch zahlreiche andere Aspekte auf, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten.

Veranstaltungsablauf

Insgesamt nahmen rund 1200 Gäste aus etwa 70 Ländern an der diesjährigen aif teil. Mehr als 300 konnten vor Ort in Melle teilnehmen – unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Bestimmungen. Die übrigen Gäste waren per Livestream digital zugeschaltet. Professionelle Kamera- und Streaming-Dienstleister sowie zwei Simultan-Übersetzer sorgten dabei für einen reibungslosen Ablauf, sodass das Programm via Bildschirm aus aller Welt mitverfolgt werden konnte.

Titelbild: Etwa 300 der insgesamt rund 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Veranstaltung „architektur im foyer“ waren vor Ort in Melle. Die übrigen Gäste verfolgten das Programm weltweit via Livestream./ Foto: Solarlux

PM
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