Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert die Spitzen von Union und SPD auf, im Koalitionsvertrag ein Sofortprogramm für die Wirtschaft zu verankern. Dies sei dringend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern, so Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Verbands. Insbesondere die hohen Energiekosten, Sozialabgaben und Steuern seien ein Problem für den Standort Deutschland.
Forderungen des Arbeitgeberverbands
Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, äußerte in der „Bild“ (Montagsausgabe) die dringende Notwendigkeit eines wirtschaftlichen Sofortprogramms im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Er betonte: „Friedrich Merz und die neue Bundesregierung müssen sofort handeln. Der Standort ist zu teuer geworden: Energiekosten, Sozialabgaben und Steuern muss die neue Bundesregierung nachhaltig absenken, wenn hier noch investiert werden soll.“
Kritik an Mindestlohn
Oliver Zander sprach sich zudem entschieden gegen die Einführung eines Mindestlohns von 15 Euro aus. Er bezeichnete diese Maßnahme als „absolutes Gift für die Konjunktur“. Der Arbeitgeberverband sieht darin eine zusätzliche Belastung, die der bereits angeschlagenen Wirtschaftslandschaft weiteren Schaden zufügen könnte.
Hintergrund der Forderungen
Zur Begründung seiner Forderungen führte Oliver Zander in der „Bild“ an, dass Deutschland die längste Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik erlebe, die monatlich bis zu 10.000 Industriearbeitsplätze koste. Er warnte vor einer beschleunigten Deindustrialisierung und wies auf die verschärfenden Auswirkungen der US-Zollpolitik hin. Der Verbandschef betonte, dass ohne eine stabile Wirtschaft auch keine stabile Regierung möglich sei.
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