Deutschland & die Welt Arbeiten bei der Polizei - keine Sache für jeden

Arbeiten bei der Polizei – keine Sache für jeden

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Für manchen Menschen wäre es keine Option und für andere Menschen ist es aber ein großer Wunsch, bei der Polizei arbeiten zu können. Bevor man sich ein falsches Bild (negativ wie positiv) macht, sollte man sich natürlich genau über die Arbeit bei der Polizei informieren. Als Polizist oder Polizistin ist man im Namen des Gesetzes im Einsatz. Wenn man in der Lage ist, die härtesten Diskussionen mit kühlem Kopf zu schlichten und immer zur Stelle ist, wenn jemand Hilfe benötigt (egal zu welcher Uhrzeit) sind das schon mal gute Voraussetzungen. Wenn man sich dann auch noch dazu entschlossen hat, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte ausschließlich für das Gute einzusetzen und nicht vor auch mal langweiliger Büroarbeit zurückschreckt, kann die logische Schussfolgerung sein, dass man sich um eine Ausbildung als Polizist/Polizistin bemüht. Hier ist es möglich, dass man im Berufsleben vollen Einsatz zeigen kann. Eventuell dann, wenn man Verkehrssündern auf den Fersen ist oder Verbrechen vereitelt.

Wenn man sich das alles sehr gut vorstellen kann, ist es wichtig zu wissen, dass Polizei nicht gleich Polizei ist. Hier in Deutschland gibt es nämlich unterschiedliche polizeiliche Behörden. Jede von ihnen hat andere Zuständigkeitsbereiche. Es gibt die Landespolizei, die Bundespolizei, das BKA oder die Polizei des Deutschen Bundestages. Die Landespolizei (oder auch Schutzpolizei) kümmert sich zum Beispiel um Delikte, wie Diebstähle oder auch Verkehrsunfälle. Sie ist dazu in jedem Bundesland eigenständig organisiert. Die Bundespolizei ist dagegen in ganz Deutschland einheitlich geregelt. Sie übernimmt zum Beispiel Aufgaben an Flughäfen, Bahnhöfen, oder an den Grenzen.

Wie lange dauert die Ausbildung bei der Polizei?

Die Dauer der Ausbildung ist abhängig von der Laufbahn, die man anstrebst. Mit einem Realschul- oder Hauptschulabschluss mit Berufserfahrung kann man sich auf den mittleren Polizeivollzugsdienst, Laufbahnabschnitt I bewerben. Nach der Ausbildung wird man hauptsächlich in der Bereitschaftspolizei oder im Streifendienst eingesetzt. Mit einer Fachoberschulreife kann man in den gehobenen Polizeivollzugsdienst, Laufbahnabschnitt II, gelangen. Man absolviert dann ein Duales Studium an einer Polizeifachschule. Es gibt Bundesländer, da ist sogar das Fachabitur eine Voraussetzung für den Einstieg in den Polizeidienst. Dort wurde der mittlere Dienst eingestellt. Im gehobenen Dienst wird man etwas mehr Geld verdienen, weil man auch erste leitende Funktionen übernehmen wird. Das kann beispielsweise die Leitung von Einsätzen sowie Einheiten sein. Man hat also damit eine größere Verantwortung. Damit man eine Ausbildung bei der Polizei machen kann, muss man noch verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel darf man nicht vorbestraft sein und muss gewisse Altersgrenzen einhalten.

Richtig bewerben

Damit man mit seiner Bewerbung überzeugen kann, sollte diese natürlich korrekt mit allen wichtigen Angaben formuliert werden. Man sollte sein Interesse begründen können und durchblicken lassen, dass man sich gründlich über den Beruf und die Polizei generell informiert hat.
Ein Bewerbungsschreiben für die Polizei sollte also, wie in jedem anderen Berufsfeld auch, gut vorbereitet und individuell gestaltet werden werden.

Der Einstellungstest

Bevor es richtig losgehen kann, wird zuerst die Polizeidiensttauglichkeit im Rahmen der Bewerbung in einem speziellen Auswahlverfahren überprüft. Es handelt sich dabei um einen Einstellungstest, der in verschiedene Elemente unterteilt ist. So gibt es regelmäßig einen schriftlichen, einen sportlichen sowie auch einen polizeiärztlichen Einstellungstest. Dazu kommen ein Vorstellungsgespräch und (hauptsächlich im gehobenen Polizeivollzugsdienst) ein Gruppengespräch. Es ist zudem wichtig, dass man spätestens bis zum Ende der Ausbildung den Führerschein der Klasse B besitzt.

Redaktion Hasepost
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