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Antisemitismusbeauftragter kritisiert AfD-Chef Gauland

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Foto: Alexander Gauland, über dts

Berlin (dts) – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat AfD-Chef Alexander Gauland für dessen Äußerungen zur NS-Zeit scharf kritisiert. „Der Holocaust, die systematische und industriell organisierte Vernichtung von über sechs Millionen Menschen, stellt ein bis dahin in der Weltgeschichte präzedenzloses Verbrechen dar“, sagte Klein der „Welt“ (Montagsausgabe). „Unser Land lag nach seinem verlorenen Angriffskrieg in Schutt und Asche. Er kostete etwa 60 Millionen Menschen, darunter viele Millionen Deutsche, das Leben.“

Diese Bilanz der NS-Zeit als „Vogelschiss“ zu bezeichnen, empöre ihn zutiefst, so Klein.

dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

 

 

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