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Anonymer Aufruhr gegen Osnabrücker VW-Werk: Stadt spricht von gefälschten Flugblättern

In Osnabrück sorgt derzeit ein Flugblatt für Verwirrung, das den Eindruck erweckt, von der Stadtverwaltung herausgegeben worden zu sein. Überschrieben mit „Unser VW-Werk darf keine Kriegsfabrik werden“, nutzt es das offizielle Stadtlogo und die Kontaktdaten der Stadt – tatsächlich stammt es jedoch von anonymen Aktivisten.

Oberbürgermeisterin zeigt klare Kante

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter stellt auf der Facebook-Seite der Stadt unmissverständlich klar: „Aktivisten, die im Schutz der Anonymität Fake News verbreiten, handeln feige und verantwortungslos. Sie gefährden nicht nur den guten Ruf unserer Stadt, sondern auch das Vertrauen in unsere demokratische Kultur. Mit solchen Aktionen wird keine Diskussion gefördert, sondern von Anfang an vergiftet.“

Strafanzeige gegen Unbekannt

Weder die Stadt Osnabrück noch Pötter selbst haben etwas mit dem Flugblatt zu tun. Sowohl die Verwaltung als auch die Oberbürgermeisterin haben deshalb Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. „Ich lasse mir von Aktivisten, die mit solchen Methoden arbeiten, keine Diskussion aufzwingen. Ich werde mich dementsprechend zu den in dem Flugblatt geäußerten Inhalten nicht äußern. Wer mit mir offen über strittige Themen reden möchte, kann das jederzeit tun. Wer aber zu anonymen, unseriösen und in meinen Augen rechtswidrigen Kampagnen greift, darf von mir nur eines erwarten: eine Strafanzeige.“

Keine Grundlage für Rüstungsgerüchte

Die im Flugblatt aufgestellte Behauptung über eine angebliche künftige Rüstungsproduktion in Osnabrück sei reine Spekulation. Die Stadt betont, dass weder Verwaltung noch Politik solche Pläne verfolgen.

Um diesen Fake-Flyer geht es. / Foto: Stadt Osnabrück
Wegen diesem gefälschten Flyer haben Stadt und OB Strafanzeige gestellt. / Foto: Stadt Osnabrück

 
Dominik Lapp
Dominik Lapp
Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.
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