Osnabrück Angst vor Corona-Virus sorgt für Ausverkauf von Atemmasken in...

Angst vor Corona-Virus sorgt für Ausverkauf von Atemmasken in Osnabrück

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Seit Ausbruch des Corona-Virus in China steigt auch in Deutschland die Sorge vor einer möglichen Ansteckungsgefahr. Die erhöhte Nachfrage der Bevölkerung nach zum Infektionsschutz dienenden Produkten, wie Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken führt bei Versandapotheken, Großhändlern und Pharmazeuten vermehrt zu Lieferengpässen und Ausverkäufen.

„Die vor Viren und Bakterien schützenden FFP3-Atemmasken sind schon seit längerer Zeit ausverkauft“, erklärt Carolin Erk von der Bärenapotheke Osnabrück. Eine Nachbestellung sei momentan aufgrund von Lieferengpässen nicht möglich. Die FFP („filtering face piece“) Maske findet unter anderem auch auf Baustellen ihre Verwendung, um das Einatmen von gesundheitsschädlichem Staub oder Rauch zu verhindern. Daher dringt nur wenig Luft durch die Maske, was sie für den Alltag weniger geeignet macht.

„Auch die chirurgische Gesichtsmaske, die normalerweise von Ärzten bei Operationen verwendet wird, ist vorübergehend nicht mehr bei uns erhältlich.“, so Erk. Laut Experten sei das Tragen dieser zum eigenen Infektionsschutz jedoch kaum effektiv, da die Filterwirkung nicht ausreiche um die hochansteckenden Corona-Erreger abzufangen. Das Tragen dieser Papiermaske kann sich für an einer starken Erkältung oder Influenza erkrankten Patienten allerdings als sinnvoll erweisen. Durch den Schutz von Mund- und Nasepartie kann das Umfeld vor einer unbewussten Übertragung des Erregers durch Schmierinfektionen geschützt werden.

Wie schützt man sich vor einer Erkrankung?

Apotheker empfehlen allgemeine Hygienemaßnahmen zu beachten. „Kontinuierliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten zu Halten beugt einer Infektion vor“, so ein Pharmazeut der Neumarktapotheke. Zudem wirkt sich regelmäßiges Lüften positiv auf Mund- und Nasenschleimhäute aus und verhindert das Austrocknen der Schleimhäute.

Atemschutz ist laut Gesundheitsminister Spahn nicht notwendig

„Mundschutz ist nicht notwendig, weil der Virus gar nicht über den Atem übertragbar ist“, so Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Als Maßnahmen um sich vor einer möglichen Erkrankung zu schützen rate er vor allem zum regelmäßigem „Hände waschen und desinfizieren“.

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