Osnabrück Angebot der Osnabrücker Frauenberatungsstelle soll ausgebaut werden

Angebot der Osnabrücker Frauenberatungsstelle soll ausgebaut werden

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Sie wollen betroffenen Frauen helfen und sehen Perspektiven für den Landkreis Osnabrück: (v.l.) Stellv. Landrat Mirco Bredenförder, Gleichstellungsbeauftragte Monika Schulte, Kreistagsabgeordneten Susanne Unnerstall und Bernward Abing, Beraterin Najlaa Jlilati, Kreistagsabgeordnete Meike Krüger und die Leiterin der Beratungsstelle Osnabrück Maria Meyer. / Foto: CDU

Die Osnabrücker Frauenberatungsstelle leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Gewalt und Missbrauch. Zwischen 2018 und 2020 wurde ein zusätzliches Projekt für geflüchtete Frauen verwirklicht, das soll jetzt für weitere zwei Jahre finanziert werden.

In Stadt und Landkreis Osnabrück ist der Verein „Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V.“ einer der wichtigsten Kontakt-, Informations- und Beratungsstellen, die sich auf Frauen und ihre Belange konzentrieren. Neben Beratungsgesprächen können Ratsuchende auch telefonisch Antworten auf ihre Fragen bekommen. Es gibt einen Frauennotruf. Die Beratung ist anonym und kostenlos. Seit Februar 2018 gibt es ein besonderes Angebot für geflüchtete Frauen, weil sich insbesondere eine geflüchtete Frau nicht Freunden anvertraut, wenn sie Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch ist. Zu groß ist die Angst, von der Community verurteilt und ausgeschlossen zu werden. Durch eine arabisch sprechende Mitarbeiterin hilft die Einrichtung geflüchteten Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, in deren Muttersprache.

Nach wie vor großer Bedarf

Gemeinsam mit der Stadt Osnabrück finanzierte der Landkreis dieses besondere Projekt zunächst befristet für drei Jahre (2018-2020). „Eine erste Evaluierung zeigt den Bedarf nach wie vor auf!“, stellt der stellvertretende Landrat Mirco Bredenförder (CDU) vor Ort fest. Die Frauenberatungsstelle Osnabrück solle daher ihre Tätigkeiten für geflüchtete Frauen auch über den 31.12.2020 hinaus fortsetzen können. Die Christdemokraten beantragen daher die entsprechenden Mittel von jeweils 20.000 Euro für 2 Jahre weiter zur Verfügung zu stellen. Ein wichtiges Angebot der Beratungsstelle möchte die CDU künftig besonders hervorheben und eine finanzielle Grundlage durch den Landkreis Osnabrück zur Verfügung stellen.

Hilfe weiterhin sicher stellen

Die Frauenberatungsstelle Osnabrück unterstützt Frauen bei der Antragstellung für den Fonds „Sexueller Missbrauch“ der Bundesregierung. Als eine speziell geschulte Beratungsstelle, die bei der Antragstellung kostenlos unterstützt, hilft sie Betroffenen von sexuellem Missbrauch über den Fonds Leistungen wie: Psychotherapien, Kosten der individuellen Aufarbeitung des Missbrauchs, Beratungs- und Betreuungskosten und auch Unterstützung in besonderen Härtefällen zu beantragen. Die Hilfestellung und Leistung der Beratungsstelle bei der Beantragung wird allerdings nicht gefördert und stellt die Einrichtung vor eine betriebswirtschaftliche Herausforderung. „Um diese Hilfestellung für Frauen aus dem Landkreis Osnabrück auch weiterhin sicher zu stellen, sollen der Einrichtung entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden!“, fordert der sozialpolitische CDU-Sprecher Bernward Abing eine breite Zustimmung in den aktuellen Haushaltsberatungen für einen gleichlautenden Antrag der Christdemokraten in Höhe von 10.000 Euro. Die Frauenberatungsstelle leiste einen wichtigen und verlässlichen Beitrag im Kampf gegen Gewalt und Missbrauch.

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