Aktuell 🎧Angebliche Hellseherinnen betrogen 62-Jährige am Neumarkt um vierstellige Bargeldsumme

Angebliche Hellseherinnen betrogen 62-Jährige am Neumarkt um vierstellige Bargeldsumme

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Polizei am Neumarkt (Archivbild)

Am Nachmittag des 22. September gaben zwei Frauen an einer Bushaltestelle im Bereich Neumarkt vor, über hellseherische Fähigkeiten zu verfügen und betrogen eine 62-Jährige um Geld. Die Polizei sucht nun die beiden vermeintlichen Wahrsagerinnen.

Zunächst lotsten sie ihr 62-jähriges Opfer in den Bereich „Öwer de Hase“, hinter die dortige Apotheke. Der Frau wurde von den Betrügerinnen dann weisgemacht, dass sie einen Unfall ihres Sohnes abwenden könne, indem sie eine vierstellige Summe Bargeld in ein Tuch einwickle.

Zusammen mit einer der Betrügerinnen fuhr die verunsicherte Frau in der Buslinie 16 nach Lotte und holte das Bargeld, anschließend ging es abermals mit der Linie 16 zurück nach Osnabrück. Im Bereich Öwer de Hase trafen sich alle drei Frauen wieder, gemeinsam liefen sie in Richtung Haarmannsbrunnen. Dort wurde ein Ritual durchgeführt. Im Nachhinein stellte die Geschädigte fest, dass die Betrügerinnen das Bargeld im Tuch unbemerkt gegen wertloses Papier ausgetauscht hatten.

Die Betrügerinnen werden wie folgt beschrieben:

Die erste Täterin, die sich „Natascha“ nannte:

  • helle Haare (gefärbt) zum Zopf gebunden
  • ca. 1,60 m groß
  • mollige Statur
  • osteuropäisches Aussehen
  • weiße Strickjacke
  • sprach Russisch

Die zweite Täterin, die sich „Nina“ nannte:

  • dunkle Haare, hochgesteckt
  • ca. 1,53 m groß
  • trug eine rahmenlose Brille
  • osteuropäisches Aussehen
  • weiße Strickjacke / Weste mit Kapuze
  • sprach Russisch

Wer Hinweise zu den beiden Betrügerinnen oder zur konkreten Tat geben kann, kann sich telefonisch bei der Polizei unter 0541/327-3303 oder 0541/327-2115 melden.



Pressestelle Polizei
Pressestelle Polizeihttp://www.pi-os.polizei-nds.de/dienstsstellen/polizeiinspektion_osnabrueck/
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.
 

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