HASEPOST
 
HASEPOST

Analystenstimmung hellt sich deutlich auf: Wendepunkt für Deutschlands Wirtschaft

Die Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für Deutschland haben sich im Januar 2026 deutlich aufgehellt. Trotz anhaltender Risiken durch die US-Handelspolitik und bestehender Schwächen in der aktuellen Lage zeigen sich vor allem exportorientierte Branchen in der jüngsten ZEW-Erhebung spürbar optimistischer.

Deutlicher Anstieg des Erwartungsindex

Im Januar 2026 haben sich die Erwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren über die wirtschaftliche Lage Deutschlands deutlich verbessert. Der entsprechende Index liegt mit plus 59,6 Punkten um plus 13,8 Punkte über dem Vormonatswert, teilte das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mit.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage verbesserte sich demnach ebenfalls. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 72,7 Punkten um plus 8,3 Punkte über dem Vormonatswert.

Exportbranchen trotzen neuen US-Zöllen

Obwohl US-Präsident Donald Trump am vergangenen Wochenende zusätzliche Zölle angekündigt hat, erfahren exportorientierte Branchen in der Erhebung des ZEW zum Teil erhebliche Verbesserungen. Insbesondere legen die Salden der Stahl- und Metallindustrie sowie des Maschinenbaus zu – plus 18,2 bzw. plus 22,7 Punkte. Der Saldo der Automobilindustrie steigt um 16,5 Punkte auf minus 5,5 Punkte an. Um jeweils 12,4 Punkte bzw. 14,0 Punkte verbessern sich ebenfalls die Salden der Chemie- und Pharmaindustrie sowie der Elektroproduktion.

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den Zahlen für die Industrieproduktion für November 2025, die deutlich besser als erwartet ausgefallen sind, sowie einem überraschend kräftigen Auftragsplus. Zusätzlich dürfte das Mercosur-Abkommen die Perspektiven für die exportintensiven Branchen verbessert haben. Jedoch wirkt die unberechenbare US-Handelspolitik als zusätzlicher Belastungsfaktor für die deutsche Exportwirtschaft.

Eurozone mit aufgehellten Perspektiven

Die Erwartungen für die Eurozone steigen ebenfalls an und liegen aktuell mit plus 40,8 Punkten um plus 7,1 Punkte über dem Vormonatswert. Die Bewertung der Lage verbessert sich auch. Diese liegt mit minus 18,1 Punkten um plus 10,4 Punkte über dem Vormonatswert.

„2026 könnte den Wendepunkt markieren“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Ergebnisse. „Trotz der positiven Konjunkturerwartungen sollte aber weiterhin daran gearbeitet werden, die Standortattraktivität zu stärken, um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen.“ (Quelle: Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW))

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
Hasepost Redaktion
Hasepost Redaktionhttps://www.hasepost.de/about/
Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion