Osnabrück 🎧Amtsgericht Osnabrück warnt: Betrügerische Anrufe von „falschen Gerichtsvollziehern"

Amtsgericht Osnabrück warnt: Betrügerische Anrufe von „falschen Gerichtsvollziehern“

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Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Anruf von einem Gerichtsvollzieher, der Geld verlangt. Das ist offenbar mehreren Osnabrückerinnen und Osnabrückern gestern (03.03) passiert. Das Amtsgericht warnt: Die Anrufe sind Fakes!

Gestern haben sich mehrere Bürger an das Amtsgericht Osnabrück gewandt, da sie einen Anruf eines Gerichtsvollziehers mit dem Namen „Frank Walter“ erhalten haben. Dieser habe die betroffenen Bürger aufgefordert, einen noch offenen Schuldbetrag schnellstmöglich zu überweisen, da andernfalls eine Sperrung des Kontos veranlasst werden würde.

Das Amtsgericht warnt ausdrücklich davor, sich auf derartige Forderungen einzulassen. Es handelt sich um betrügerische Anrufe, die vermutlich ähnlich wie der sogenannte „Enkeltrick“ oder Anrufe als „falsche Polizisten“ darauf ausgerichtet sind, gutgläubige Bürger zu Zahlungen zu veranlassen. Die für das Amtsgericht Osnabrück tätigen Gerichtsvollzieher führen keine telefonischen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch. Die Polizei ist bereits informiert.

So verhalten Sie sich richtig

Geben Sie niemals telefonisch vertrauliche Informationen an Unbekannte weiter, selbst wenn diese sich als Amtspersonen (z.B.: Gerichtsvollzieher oder Polizeibeamte) ausgeben. Auch Fälle von falschen Bankmitarbeitern sind am hiesigen Gericht bekannt geworden. Gerichtsvollzieher nehmen den ersten Kontakt zu Ihnen immer schriftlich oder persönlich auf. Im persönlichen Kontakt können sie sich mit einem Dienstausweis ausweisen.

Rufen Sie im Zweifel das Amtsgericht Osnabrück unter 0541/315-0 oder die örtlichen Polizeidienststellen an.



PM
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Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.
 

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