Das Museum am Schölerberg bietet am Samstag, 20. April, um 14 Uhr einen dreistündigen Workshop zum Thema „Boden und Beete – Vorbereitungen im Frühling“ an. Naturnahes Gärtnern heißt auch Gärtnern ohne industriellen Kunstdünger. Der Workshop im Museumsgarten zeigt, wie durch bodenschonende Bearbeitung und organische Düngung die Bodenfruchtbarkeit erhalten und gesteigert werden kann.

Dazu lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst die theoretischen Grundlagen verschiedener Bodentypen, ihre Entstehung und Charakteristika kennen. Anschließend geht es um die Bodenbearbeitung. Verschiedene Gartengeräte, beispielsweise Grubber, Sauzahn und Grabegabel, werden vorgestellt und können ausprobiert werden.



Zudem wird sich der Workshop intensiver mit dem torffreien Gärtnern und Bodenpflegemaßnahmen wie Mulchen, Gründünung, Terra-Preta, Kompost und Kompostwürmer beschäftigen. Im Gegensatz zum industriellen, künstlich hergestellten Dünger, greifen solche organischen Düngeverfahren ausschließlich auf Naturmaterialien zurück. Sie sind umweltschonend und förderlich für zahlreiche Nützlinge. Abschließend können Minigärten erschaffen werden, die dann auch mit nach Hause genommen werden dürfen.

Die Kosten für die Teilnahme betragen 14 Euro zuzüglich drei Euro Materialkosten (für die Minigärten). Der Workshop ist auch für Familien geeignet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung unter Telefon 0541 3237000 oder per E-Mail unter info@museum-am-schoelerberg.de ist erforderlich. Treffpunkt ist das Foyer des Museums am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10.