Natürlich soll die Zeit im Hotel vor allem eines sein: erholsam. Doch das bedeutet eben nicht nur, die Füße hochzulegen und die Welt passieren zu lassen. Regeneration kann auch sehr aktiv passieren, wenn die Muskeln arbeiten und der Geist ebenfalls etwas Freiheit erhält. Wie das Hotel zum privaten Trainingslager wird, das Körper und Seele entschlackt, verrät dieser Überblick.

Der Grund dafür, dass unser Alltag so erschöpfend ist, liegt eben nicht darin, dass wir beständig körperlich arbeiten. Stattdessen ist der Berufsalltag und unser Familien- und Privatleben häufig von einer gewissen Monotonie geprägt, die keinen Raum für das läßt, wofür unser Körper eigentlich geschaffen wurde.

Denn der menschliche Körper ist eben nicht für das Büroleben geschaffen, sondern für Jagen und Sammeln. Das geht natürlich mit unserem Lebensstil nicht gut zusammen, viel Sitzen und ungesunde Haltung am Arbeitsplatz machen Körper und Geist zu schaffen. Das kann im schlimmsten Fall zu Burn- oder Bore-Out führen und lässt sich eben durch passive Regeneration kaum kompensieren.

Echte Erholung lässt sich hier in Aktivität und Abenteuer finden. Dabei arbeitet der Körper und der Verstand kann sich ganz auf den Tag konzentrieren, schweifen und neue Perspektiven gewinnen. Und zum Abend hin bietet das Hotel natürlich beste Grundlagen dafür, dass Krämpfe beim Saunagang verschwinden oder ausmassiert werden. Und modernes Trainingslager bedeutet heute natürlich nicht mehr, dass der Geist von Malente beschworen wird und die Betten hart wie im Landschulheim sind.

Beim Trainingslager sollte also niemand an lange Waldläufe im Morgengrauen gegen den eigenen Willen denken. Die sportlichen Aktivitäten selbst sollten als Teil moderner Wellness verstanden werden und dabei hat jeder Urlauber die freie Wahl. Ob das nun Runden im Pool sind, Läufe durch Wald und Wiesen, Tagestouren mit dem Mountainbike, Wanderungen durchs Gebirge, Yoga und Pilates in der Gruppe oder der Gang ins hoteleigene Fitnessstudio – jedes Hotel hat seine eigenen Vorteile, was Ausstattung und Lage angeht.

Yoga
Yoga

Dabei sollte der Urlaub nicht zur physischen Kompensation des Alltagsgenutzt werden, ansonsten muss die Erholung intensivem Muskelkater weichen. Der Körper sollte beim Sport langsam wieder an die Bewegung herangeführt und gefordert werden. Eine sachte Überforderung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, denn die lässt die Muskeln wachsen.

Zusätzlich sollte der Fokus nicht ausschließlich auf einer Sportart liegen, die Abwechslung hilft bei der Regeneration und erweitert den sportlichen Horizont. Denn aktive Regeneration steht auch bei Spitzensportlern auf dem Programm und gerade in den Ruhepausen hat die Muskulatur Zeit zu wachsen. Gleichzeitig ist auch eine gesunde Ernährung gefordert, das wiederum funktioniert im Hotel (mit ein bisschen Disziplin) bestens, denn gesunde Speisen gibt es hier reichlich. Kombiniert mit Sauna, Massagen und einem umfassenden Wellnessangebot kommt es gar nicht erst zu Verspannungen.

Nicht nur Sportmuffel profitieren von den sportlicheren Seiten eines Hotels, gerade jene, die ohne Sport nicht leben können, sollten sichim Urlaub nicht auf die faule Haut legen. Wer auf einem entsprechend hohen Leistungsniveau ins Hotel fährt, kann die Angebote eines modernen Sporthotels voll auskosten – und sollte natürlich darauf achten, im Urlaub für sportliche Abwechslung zu sorgen. Ambitionierte Läufer etwa sollten mehr Zeit im Pool verbringen und Kraftsportler unbedingt einmal Yoga ausprobieren. Das schafft nicht nur Abstand im Kopf, sondern verbessert auch koordinative Fertigkeiten für die Kernsportart.

Und gerade dafür ist ein Hoteleigenes Trainingslager ja da, um sich auszupowern und dadurch neue Kräfte zu sammeln und nachhaltig gesünder und erholter im Alltag wieder voll durchzustarten.