Der frühere US-Moderator Jay Leno erwartet für Autos mit Verbrennungsmotor ein ähnliches Schicksal wie einst für Pferde. Während er selbst bekennender Liebhaber klassischer Motoren ist, sieht er die Zukunft klar bei Elektrofahrzeugen und kritisiert die Politik der Trump-Regierung sowie die Politisierung der Elektromobilität. Zugleich wirft er Tesla-Chef Elon Musk vor, seiner Marke durch politische Positionierung geschadet zu haben.
Vom Fortbewegungsmittel zum Freizeitspaß
Der frühere Late-Night-Moderator Jay Leno prophezeit Verbrennerautos ein ähnliches Schicksal, wie es die Pferde hatten. „Die waren mal Fortbewegungsmittel, inzwischen sind sie Freizeitspaß“, sagte Leno dem „Spiegel“. Dabei ist der Comedian selbst ein großer Fan von Verbrennungsmotoren. Nach seiner Karriere im US-Fernsehen ist er mit seiner Show „Jay Leno`s Garage“ zu einem der erfolgreichsten Auto-Influencer der Welt geworden, seinen YouTube-Kanal haben knapp vier Millionen Menschen abonniert. Leno verfügt über eine Sammlung mit knapp 400 Autos und Motorrädern.
„Am Ende werde das Geld entscheiden“
Während andere prominente Oldtimerfans Elektroautos ablehnen, glaubt Leno an ihren Erfolg: Am Ende werde das Geld entscheiden, sagte er dem „Spiegel“. „Wenn Elektroautos immer billiger werden und Benzin immer teurer, werden die Leute umsteigen.“ Dementsprechend kritisch sieht der Moderator die Politik der Trump-Regierung, die Elektromobilität und erneuerbare Energien eher ausbremst als vorantreibt.
Kritik an Kulturkampf und Elon Musk
Auch den Kulturkampf um die Mobilität hält Leno für einen Fehler, den unter anderem Tesla-Chef Elon Musk teuer bezahle: „Elon war seiner Zeit weit voraus. Dann hat er sich und seine Autos politisch positioniert und großen Schaden angerichtet“, sagte Leno dem „Spiegel“. Musk hatte sich in den vergangenen Jahren zunehmend an Trump und dessen MAGA-Bewegung angenähert und damit Teile seiner Kundschaft vergrault.
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