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Jay Leno: Verbrenner werden Hobby, Elektroautos setzen sich durch

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Der frühere US-Moderator Jay Leno erwartet für Autos mit Verbrennungsmotor ein ähnliches Schicksal wie einst für Pferde. Während er selbst bekennender Liebhaber klassischer Motoren ist, sieht er die Zukunft klar bei Elektrofahrzeugen und kritisiert die Politik der Trump-Regierung sowie die Politisierung der Elektromobilität. Zugleich wirft er Tesla-Chef Elon Musk vor, seiner Marke durch politische Positionierung geschadet zu haben.

Vom Fortbewegungsmittel zum Freizeitspaß

Der frühere Late-Night-Moderator Jay Leno prophezeit Verbrennerautos ein ähnliches Schicksal, wie es die Pferde hatten. „Die waren mal Fortbewegungsmittel, inzwischen sind sie Freizeitspaß“, sagte Leno dem „Spiegel“. Dabei ist der Comedian selbst ein großer Fan von Verbrennungsmotoren. Nach seiner Karriere im US-Fernsehen ist er mit seiner Show „Jay Leno`s Garage“ zu einem der erfolgreichsten Auto-Influencer der Welt geworden, seinen YouTube-Kanal haben knapp vier Millionen Menschen abonniert. Leno verfügt über eine Sammlung mit knapp 400 Autos und Motorrädern.

„Am Ende werde das Geld entscheiden“

Während andere prominente Oldtimerfans Elektroautos ablehnen, glaubt Leno an ihren Erfolg: Am Ende werde das Geld entscheiden, sagte er dem „Spiegel“. „Wenn Elektroautos immer billiger werden und Benzin immer teurer, werden die Leute umsteigen.“ Dementsprechend kritisch sieht der Moderator die Politik der Trump-Regierung, die Elektromobilität und erneuerbare Energien eher ausbremst als vorantreibt.

Kritik an Kulturkampf und Elon Musk

Auch den Kulturkampf um die Mobilität hält Leno für einen Fehler, den unter anderem Tesla-Chef Elon Musk teuer bezahle: „Elon war seiner Zeit weit voraus. Dann hat er sich und seine Autos politisch positioniert und großen Schaden angerichtet“, sagte Leno dem „Spiegel“. Musk hatte sich in den vergangenen Jahren zunehmend an Trump und dessen MAGA-Bewegung angenähert und damit Teile seiner Kundschaft vergrault.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Emmanuel Macron

Röttgen warnt: Macrons Hormus-Plan stärkt Irans Vorherrschaft

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kritisiert, mit dem Iran über die Öffnung der Straße von Hormus zu verhandeln. Er warnt vor einer Anerkennung iranischer Vorherrschaft in der strategisch wichtigen Wasserstraße und fordert eine aktive Rolle Deutschlands nach dem Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran.

Kritik an Macrons Verhandlungsvorschlag

Der CDU-Außenpolitiker und stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion Norbert Röttgen hat sich ablehnend zum Vorstoß des französischen Präsidenten Emmanuel Macron geäußert, mit dem Iran über die Öffnung der Straße von Hormus zu verhandeln. „Die Kontrolle über die Straße von Hormus entscheidet strategisch über Sieg und Niederlage in diesem Krieg“, sagte Röttgen der FAZ. Irans Anspruch auf die Kontrolle der ganzen Straße sei jedoch völkerrechtswidrig. „Der Vorschlag Macrons beinhaltet darum die Anerkennung der Vorherrschaft Irans und zwar umfassend militärisch, rechtlich und in der Folge politisch“, sagte Röttgen. Macron schlage etwas vor, was Iran „in totaler militärischer Bedrängnis“ für sich ablehne, nämlich die Kapitulation.

Forderung nach deutscher Beteiligung

Röttgen sprach sich für eine Beteiligung Deutschlands an einem Engagement zur Sicherung der Straße von Hormus nach dem Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran aus. „Fast die ganze Welt, darunter Deutschland, kann nicht akzeptieren, dass Teheran zwanzig Prozent der weltweiten Öl- und Gastransporte gewissermaßen in Geiselhaft nimmt“, sagte der Christdemokrat der FAZ. Sobald US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen den Iran für beendet erkläre, werde auch Deutschland die Frage beantworten müssen, wie es sich verhalte. „Die Öffnung der Straße von Hormus ist sehr vielen Ländern ein großes Anliegen. Das gilt auch für Deutschland; wir haben Interessen, wirtschaftliche und politische. Die müssen wir zusammen mit anderen wahrnehmen.“

Rolle der USA und Erwartungen an Europa

Die entscheidende militärische Rolle sieht Röttgen allerdings bei den Amerikanern. „Die militärische Grundsicherung der Region nach dem Ende der Kampfhandlungen muss Amerika leisten.“ Es werde nach den Kampfhandlungen „einen neuen Nahen Osten“ geben. „Die Golfstaaten werden ihre Sicherheit neu organisieren. Deutschland sollte sich für Stabilität und Sicherheit in der Region aktiv einbringen“, sagte der CDU-Außenpolitiker der FAZ.
Für den US-Präsidenten sei es wichtig, zu Hause zu zeigen, dass andere Staaten einen Teil der Lasten übernähmen, so Röttgen. Trump stehe innenpolitisch stark unter Druck wegen des Krieges. „Wenn es ihm nicht gelingt zu verhindern, dass Teheran die Straße von Hormus kontrolliert, wäre die Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt nach einer solchen strategischen Niederlage nicht mehr dieselbe wie vor dem Krieg. Auch daran können die Europäer kein Interesse haben.“

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3. April 2026 0 Kommentare
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Marco Antwerpen, VfL Osnabrück

VfL Osnabrück: Gericht bestätigt Antwerpen-Kündigung – Akte trotzdem noch nicht geschlossen?

von Maurice Guss 3. April 2026

Das Arbeitsgericht Osnabrück hat die Klagen von Marco Antwerpen und Co-Trainer Frank Döpper gegen ihre fristlose Kündigung abgewiesen. Damit bestätigte das Gericht die Entscheidung des VfL Osnabrück aus dem Mai 2025. Rechtskräftig ist das Urteil allerdings noch nicht.

Gericht sieht schwerwiegende Pflichtverletzung

Im Zentrum des Verfahrens stand das NFV-Pokalfinale gegen Blau-Weiß Lohne am 24. Mai 2025. Nach Überzeugung der Kammer liegt eine „besonders schwerwiegende Pflichtverletzung“ vor, die die außerordentlichen Kündigungen rechtfertigt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Antwerpen und Döpper „gezielt und ernsthaft“ versucht haben sollen, durch eine unbefugte Beeinflussung des ausgeliehenen Spielers Bernd Riesselmann auf das Spiel einzuwirken, um dem VfL einen Vorteil zu verschaffen.

Konkret ging es um den Vorwurf, den damaligen Reha- und heutigen Athletiktrainer Tim Schütte unter Druck gesetzt zu haben, Riesselmann zu kontaktieren und von einem Einsatz im Finale abzuhalten. Schütte sagte vor Gericht aus, von Antwerpen mehrfach zu einem solchen Anruf aufgefordert worden zu sein. Döpper habe diese Forderung bekräftigt. Antwerpen wies die Vorwürfe erneut zurück.

Riesselmann kam im Finale dennoch zum Einsatz und erzielte ein Tor. Inzwischen steht er wieder beim VfL unter Vertrag.

Kündigung nach Pokalfinale bestätigt

Der VfL hatte sich kurz nach dem verlorenen Pokalfinale von dem Trainerduo getrennt und die fristlosen Kündigungen am 27. Mai 2025 ausgesprochen. Das Arbeitsgericht bestätigte nun deren Wirksamkeit. Auch die Sportgerichtsbarkeit hatte sich bereits mit dem Fall befasst. Antwerpen war zunächst für zwölf Monate gesperrt worden, die Strafe wurde später auf drei Monate reduziert. Döpper erhielt zunächst eine Sperre von drei Monaten, die anschließend aufgehoben wurde.

Berufung angekündigt

Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht. Die Kläger können innerhalb von vier Wochen Berufung beim Landesarbeitsgericht Hannover einlegen.
Ihr Anwalt kündigte bereits an, die Urteilsbegründung prüfen und anschließend Berufung einlegen zu wollen. Aufgrund der Fristen und möglicher Verlängerungen könnte eine Verhandlung erst im kommenden Jahr stattfinden. Damit ist die juristische Aufarbeitung des Falls weiterhin nicht abgeschlossen.


3. April 2026 0 Kommentare
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Häuser (Archiv)

Bayerns Kommunen treiben Grundsteuer nach Reform bundesweit am stärksten hoch

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bayerns Kommunen haben die Grundsteuerreform im vergangenen Jahr für deutliche Steuererhöhungen genutzt. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts, über die die "Welt am Sonntag" berichtet, stiegen die Einnahmen aus der Grundsteuer in Bayern durchschnittlich um 10,4 Prozent und damit stärker als in jedem anderen Flächenland. Während einige Länder ebenfalls Zuwächse verzeichneten, gingen die Einnahmen in anderen Bundesländern zurück.

Deutlicher Anstieg in Bayern, Rückgänge in anderen Ländern

Durchschnittlich stiegen die Einnahmen aus der Grundsteuer in Bayerns Kommunen im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. In keinem anderen Flächenland war der Anstieg höher.
In hessischen Kommunen erhöhten sich die Einnahmen der relevanten Grundsteuer B um durchschnittlich 3,7 Prozent gegenüber 2024, in niedersächsischen Kommunen um 1,7 Prozent. In anderen Ländern gingen die Einnahmen dagegen zurück, am stärksten in Thüringen. Die dortigen Kommunen verbuchten zusammen sechs Prozent weniger Einnahmen als ein Jahr zuvor. Die Zahlen der Stadtstaaten liegen bisher nicht vor.

Versprechen der Politik und Spielraum der Gemeinden

Seit Beschluss der Grundsteuerreform im Jahr 2019 versprach die Politik, dass die Kommunen die Änderungen nicht nutzen werden, um ihre Einnahmen zu steigern. Das zuständige Bayerische Landesamt für Steuern teilte der „Welt am Sonntag“ dazu mit: „Nach dem erklärten politischen Willen der Bayerischen Staatsregierung sollen die Grundsteuereinnahmen einer Kommune nach der Reform nicht höher sein als davor.“ Ob die Reform in der einzelnen Gemeinde aufkommensneutral umgesetzt wurde, habe aber nur die jeweilige Gemeinde über die Festsetzung des Hebesatzes bestimmen können.

Bundesweite Einnahmen unverändert, Details auf Nachfrage

Das Statistische Bundesamt hatte am 1. April in einer Pressemitteilung zu den Kommunalfinanzen lediglich darauf verwiesen, dass die gesamten Grundsteuereinnahmen A und B im vergangenen Jahr unverändert bei 14,5 Milliarden Euro lagen. Auf Nachfrage der „Welt am Sonntag“ stellten die Statistiker die Aufteilung nach Bundesländern zur Verfügung.

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Straßensperrung Symbolbild

Sanierung der Autobahnbrücke: Teilstück der Spenger Straße in Bruchmühlen wird vollständig gesperrt

von Hasepost 3. April 2026

Aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk muss die Spenger Straße in Bruchmühlen in Höhe der dortigen Autobahnbrücke in der Zeit von Montag, 13. April, bis voraussichtlich Dienstag, 21. April, vollständig gesperrt werden. Das teilt das Ordnungsamt der Stadt Melle mit. 

Durch Vollsperrung fallen Bushaltestellen aus

Während der Vollsperrung ist es dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht möglich, die Bushaltestellen „Sängerstraße“, „Bahnhof“, „Sparkasse“ und „Autobahnbrücke“ anzusteuern. Die Umleitung für den Busverkehr führt dann über die Straße „Im Bruche“. 

Maßnahmen notwendig, um Verkehrssicherheit sicherzustellen

Die Bevölkerung wird um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen gebeten, die im Zuge der Sanierungsarbeiten zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und einer langfristigen Nutzung des Brückenbauwerks erforderlich sind. Gleichzeitig wird zu besonderer Aufmerksamkeit im Bereich der eingerichteten Umleitungen aufgerufen.

3. April 2026 0 Kommentare
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Ricarda Lang

Ricarda Lang fordert härteres Vorgehen gegen sexualisierte Deepfakes

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Die frühere Grünenchefin Ricarda Lang berichtet von eigenen Erfahrungen mit digitaler sexualisierter Gewalt und einem Deepfake-Porno, in dem sie vermeintlich zu sehen ist. Vor dem Hintergrund der Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen fordert sie umfassendere rechtliche Schritte gegen sexualisierte Deepfakes und strengere Regeln für Digitalplattformen.

Lang schildert persönliche Betroffenheit

Die frühere Grünenchefin Ricarda Lang hat nach eigenen Angaben digitale sexualisierte Gewalt erlebt. Dem „Spiegel“ sagte sie: „Ich weiß auch von mindestens einem Deepfake-Porno, in dem es so aussieht, als zeigten die Aufnahmen mich.“ Digitale Gewalt habe sie nach ihren Worten von Beginn ihrer politischen Karriere an begleitet. Ein solcher Deepfake-Porno fühle sich für sie „schlimmer an als jede Beleidigung. Dreidimensionaler, persönlicher. Obwohl ich weiß, dass es ein Fake ist, dass das nicht ich bin.“

Forderungen nach schärferen Regeln

Lang hatte im Zuge der Vorwürfe, die die Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen erhebt, zehn Forderungen zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt formuliert. Zu diesen Forderungen gehören die Strafbarkeit von sexualisierten Deepfakes und ein strikteres Vorgehen gegen Digitalplattformen, auf denen solche Bilder und Videos erstellt oder verbreitet werden. „Es geht hier um eine Grundsatzfrage: Wer ist mächtiger, unsere Demokratie oder US-amerikanische Tech-Oligarchen?“, sagte Lang dem „Spiegel“.

„Es kostet Kraft, das Thema zu verdrängen“

Der Entschluss, sich öffentlich zu exponieren, sei bei Lang nach ihren Worten durch die Wucht der Debatte gereift. „Es gab die innere Stimme, die sagte: ›Lass es, du willst doch für deine Fachthemen wahrgenommen werden‹“, sagte sie dem „Spiegel“. Dennoch fühle sie eine Verantwortung als Politikerin, aus einem so prominenten Fall eine politische Debatte zu machen. Ihr sei außerdem „aufgefallen, dass es viel Kraft kostet, das Thema zu verdrängen. Es kostet Kraft, ein politisches Klima zu erdulden, in dem nur die Karriere machen können, die Hornhaut auf der Seele haben.“

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3. April 2026 0 Kommentare
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Gesundheits-Kommission legt

Warken will Gesundheits-Sparkurs nur teilweise umsetzen

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Sparvorschläge der Finanzkommission Gesundheit nur teilweise umsetzen. Vor allem Einschnitte bei der beitragsfreien Mitversicherung und Belastungen für pflegende Angehörige lehnt sie ab, während sie höhere Eigenbeteiligungen bei Medikamenten und den Abbau bestimmter Arztzuschläge unterstützt.

Teilweise Ablehnung von Kürzungen bei der Mitversicherung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angekündigt, die Kürzungsvorschläge der Finanzkommission Gesundheit nur in begrenztem Umfang zu übernehmen. „Ich werde die Vorschläge der Kommission nicht eins zu eins übernehmen“, sagte die CDU-Politikerin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). Das betreffe insbesondere die Empfehlung der Fachleute, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten und Lebenspartnern in den Krankenkassen einzuschränken („Frankfurter Allgemeine Zeitung“).
Das Gremium will von der künftigen Pflichtversicherung nur Rentner und solche Personen befreien, deren Kinder noch nicht schulpflichtig sind. Warken gehen diese Ausnahmen nicht weit genug. „Zum Beispiel leisten pflegende Angehörige einen so wichtigen Beitrag, dass ich es schwer begründbar finde, sie an dieser Stelle finanziell zu belasten“, sagte sie der FAZ.

Unterstützung für höhere Eigenbeteiligungen und Einschnitte bei Leistungen

Andere Sparvorschläge der Kommission bewertet Warken hingegen als diskussionswürdig. Dazu zählen die Einschränkung von anlasslosen Hautkrebsuntersuchungen und eine Begrenzung der Zahl von Zahnspangen für Kinder. Zustimmung signalisiert sie auch zu höheren Zuzahlungen der Versicherten bei Medikamenten: Die Selbstbeteiligung soll nach den Vorschlägen um die Hälfte auf 7,50 Euro bis zehn Euro je Packung steigen. „Der Vorschlag, die Eigenbeteiligung in der Apotheke im kommenden Jahr nach mehr als 20 Jahren moderat zu erhöhen, ist nachvollziehbar“, sagte Warken der FAZ.
Anfreunden kann sich Warken auch mit dem Plan, Praxisärzte für mögliche Zusatztermine nicht mehr gesondert zu vergüten. „Der Bundesrechnungshof hat kritisiert, dass die Zusatzvergütung außerhalb des Budgets die Wartezeiten nicht verringert habe, das können wir nicht ignorieren“, stellte sie klar. „Insofern ist es völlig richtig, ein solches Instrument in Frage zu stellen.“

Kritik an Ärzten, Verständnis für Pharmabranche

Deutliche Worte fand Warken für die Reaktionen der niedergelassenen Ärzte. „Ich finde es nicht richtig, dass die Vertragsärzte jetzt drohen: Weniger Geld bedeutet noch weniger Termine und eine schlechtere Versorgung“, monierte sie in der FAZ. „Es kann nicht sein, beim Sparen immer nur auf andere zu zeigen.“
Gleichzeitig zeigte die Ministerin Verständnis für die Kritik der Pharmaindustrie an den Sparplänen. Die Branche wendet sich unter anderem gegen den Vorschlag, den Medikamentenrabatt für Krankenkassen auf 14 Prozent zu verdoppeln. Die Konzerne sähen sich großen Herausforderungen gegenüber, etwa den Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump, gab Warken zu bedenken. „Die Gefahren für den Standort Deutschland muss man sehr ernst nehmen“, sagte die Ministerin der FAZ. „Wir können nicht nach mehr Resilienz rufen, nach Versorgungssicherheit und Rückverlagerung und dann nichts dafür tun, die Industrie im Land zu halten.“
Zwar solle auch die Pharmabranche einen Beitrag zu Einsparungen leisten. „Aber wir müssen sie an anderer Stelle entlasten, etwa bei Regulatorik und Bürokratie“, so Warken. Nach ihren Angaben ist sie überzeugt, mit den geplanten Sparmaßnahmen den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zur Krankenkasse bis zum Jahr 2030 auf 2,9 Prozent einfrieren zu können. Das entsprechende Gesetz will sie bis zum Juli vorlegen.
In der Koalition mit der SPD rechnet Warken mit kontroversen Beratungen. „Aber ich bin mir sicher, dass sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist und weiß: So wie jetzt kann es nicht weitergehen, gerade wenn man die Solidargemeinschaft erhalten will“, sagte sie der Zeitung. „Ich schnüre derzeit ein Paket, mit dem vielleicht nicht alle politisch Verantwortlichen glücklich sind, das aber mehrheitsfähig ist.“

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3. April 2026 0 Kommentare
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Osterfeuer

Das sind die öffentlichen Osterfeuer im Stadtgebiet Georgsmarienhütte

von Hasepost 3. April 2026

An Ostersonntag wird es auch in diesem Jahr einige öffentliche Osterfeuer im Stadtgebiet von Georgsmarienhütte geben. Insgesamt sechs zuvor beantragte Osterfeuer sind genehmigt worden. Größere Osterfeuer sind nur am Ostersonntag, 5. April, als zuvor bei der Stadt beantragte und als öffentlich zugängliche Brauchtumsfeuer zugelassen.

In Georgsmarienhütte keine offenen Feuer zu Ostern erlaubt

Die Stadt Georgsmarienhütte möchte deshalb in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass das private Betreiben von offenen Feuern anlässlich der Osterfeiertage nicht erlaubt ist. Als Alternative darf trockenes, unbehandeltes Holz in handelsüblichen Feuerschalen oder Feuerkörben auf dem eigenen Grundstück abgebrannt werden. Die Stadt Georgsmarienhütte wird diesbezüglich verstärkt Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführen:

Das sind die öffentlichen Standorte:

In diesem Jahr wurden folgende Osterfeuer an folgenden Standorten genehmigt: Die Kolpingsfamilie Harderberg zündet ein Feuer auf dem Hof Bensmann, Obere Bauerschaft 8 an. Der Beginn ist dabei für 19:30 Uhr angesetzt. Auch der Schützenverein Holsten-Mündrup am Schnettberg (oberhalb der Gaststätte Schierbaum-Licher), Voxtruper Straße 16 eröffnet um 19:00 Uhr ein Osterfeuer. Die Kolpingsfamilie Oesede vom Hof Gröne, Dröper Mark 2 beginnt das Osterfeuer auch schon um 19:00 Uhr. Ein weiteres öffentliches Feuer bietete die Jugendfeuerwehr Oesede, Graf-Stauffenberg-Straße (zwischen Michaelisschule und Hof Potthoff) an. Hier beginnt es schon um 18:00 Uhr.  Die Katholische Herz-Jesu Gemeinde an der Von-Galen-Straße (gegenüber Hof Plate) beginnt auch um 18:00 Uhr. Zuletzt bietete auch die Katholische Jugend Kloster Oesede am Hof Qualbrink, Auf der Insel 12 ein Osterfeuer. Beginn ist hier 19:00 Uhr.

 

3. April 2026 0 Kommentare
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Johann Wadephul

Wadephul warnt vor Trumps Drohung eines Nato‑Austritts

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich besorgt über Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Austritt der USA aus der Nato gezeigt. Zugleich betonte er die zentrale Bedeutung des Bündnisses für die Sicherheit Deutschlands und aller Partnerländer und verwies auf die gewachsene Stärke der Allianz.

Wadephul warnt vor Infragestellung der Nato

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reagierte mit deutlicher Kritik auf jüngste Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Austritt der USA aus der Nato. „Natürlich besorgen mich solche Aussagen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Nato ist für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit“, betonte Wadephul gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Die Nato sei das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Welt, so Wadephul. „Wir sind stärker als je zuvor. Wir haben mit Schweden und Finnland zwei Mitglieder mehr. Und wir Europäer haben uns dazu verpflichtet, fünf Prozent unserer Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Wir sollten all das nicht infrage stellen, sondern auf unseren Erfolgen aufbauen.“ Die Welt sei unsicherer geworden. „Deswegen müssen wir im Bündnis umso mehr zusammenstehen.“

Trump nennt Nato „Papiertiger“

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen möglichen Austritt der USA aus der Nato angedeutet. Das Bündnis sei „ein Papiertiger“, sagte Trump der britischen Zeitung „Telegraph“. Auf die Frage, ob er nach dem Iran-Krieg die Nato-Mitgliedschaft überdenken werde, antwortete der US-Präsident dem „Telegraph“: „Oh ja, ich würde sagen, dass es über ein bloßes Hinterfragen hinausgeht.“

„Er bräuchte dafür die Zustimmung mindestens im Senat“

Wadephul zeigte sich zuversichtlich, dass ein Nato-Austritt der USA abzuwenden sei. „Ich denke, dass unser klares Bekenntnis und unser entschiedenes Eintreten für das Bündnis die USA davon überzeugen werden, diese Erfolgsstory gemeinsam weiterzuschreiben“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es sei nicht im Interesse der USA, diese aus Gemeinsamkeit wachsende Stärke aufzugeben. Im Übrigen wäre ein Austritt nicht nur die Entscheidung des US-Präsidenten, so Wadephul. „Er bräuchte dafür die Zustimmung mindestens im Senat.“
Dass sich die USA auf Deutschland und die Allianz verlassen könnten, habe sich nach seinen Worten bei der bislang einzigen Ausrufung der Beistandsklausel nach den Anschlägen vom 11. September 2001 klar gezeigt. „In Afghanistan hat Deutschland 20 Jahre an der Seite der USA gestanden. Wir haben Soldaten verloren, wir haben gekämpft, wir haben Einsatz gezeigt“, sagte Wadephul.
Auf die Frage, ob die Beistandspflicht nach Artikel 5 des Nato-Vertrags noch intakt sei, antwortete Wadephul: „Eindeutig. Alle Nato-Partner stehen dazu. Und wir stellen die Schlagkraft der Nato jeden Tag und an allen Flanken unter Beweis.“

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3. April 2026 0 Kommentare
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Patient mit

DGB-Chefin attackiert Gesundheitsreform und Profit-Konzerne scharf

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die Reformvorschläge der Finanzkommission Gesundheit als ungeeignet und inhaltlich widersprüchlich. DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi bemängelt fehlende Klarheit über das Ziel der Bundesregierung und warnt vor einseitigen Leistungskürzungen statt grundlegender Strukturreformen.

DGB-Chefin bezweifelt Schlüssigkeit der Reformideen

Die Finanzkommission Gesundheit hat der Bundesregierung 66 konkrete Empfehlungen für Reformen vorgelegt, stößt damit beim DGB jedoch auf deutliche Skepsis. Yasmin Fahimi sagte dem „Tagesspiegel“: „Die Reformvorschläge sind nicht in sich schlüssig und homogen.“ Die Vielzahl der Vorschläge spiegele nach ihrer Einschätzung „sehr unterschiedliche Sichtweisen“ wider und lasse offen, ob die Bundesregierung „einfach nur Leistungskürzungen“ oder echte Strukturveränderungen wolle. Für grundlegende Reformen müsse die Bundesregierung „bereit sein, sich mit Lobbygruppen anzulegen“, sagte Fahimi laut „Tagesspiegel“.

Sparpotenzial vor allem im Gesundheitswesen gesehen

Beim Sparen sieht Fahimi entscheidende Unterschiede zwischen Gesundheitswesen und Pflege. „Wir sind eine alternde Gesellschaft, weswegen ich bei der Pflege wenig Sparpotenzial sehe“, sagte die DGB-Vorsitzende dem „Tagesspiegel“. Im Gesundheitsbereich hingegen griffen nach ihrer Darstellung „Private-Equity-Konzerne in den Geldbeutel jedes gesetzlich Versicherten“. Diese Unternehmen kauften nicht nur Krankenhäuser, sondern zunehmend auch Arztpraxen auf. In solchen Praxen seien die Mediziner bei „milliardenschweren Konzernen angestellt“. Die Abrechnung falle dort im Schnitt „zehn Prozent höher pro Patient“ aus als bei niedergelassenen Ärzten. Sie fragte, wie das sein könne.

Forderung nach Begrenzungen für renditeorientierte Anbieter

Fahimi forderte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zu klaren Vorgaben für renditeorientierte Akteure im Gesundheitswesen auf. „Die Regierung muss den Profit-Unternehmen im Gesundheitswesen strikte Begrenzungen vorgeben“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“. Sie erwarte, „dass Frau Warken gegen diese weltweit agierenden Konzerne endlich tätig wird“. Mittelfristig müsse die Versorgung nach ihren Vorstellungen „allein als Non-Profit-System aufgebaut“ sein.
Die hohe Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen in Deutschland bewertet Fahimi nicht als überzogen. Dass Menschen in Deutschland jährlich rund neunmal einen Arzt aufsuchen, hält sie nicht für übertrieben. „Das tun die ja aber nicht als Freizeitersatz“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.
Die DGB-Chefin plädierte zudem für einen Ausbau integrierter Strukturen im Gesundheitswesen. „Deutschland sollte konsequent Gesundheitszentren mit verschiedenen Fachärzten ausbauen.“ Versorgung „aus quasi einer Hand“ helfe Patienten und senke gleichzeitig Kosten, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“.

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3. April 2026 0 Kommentare
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