HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien
Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...
30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte...
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ am 14. und 15. März
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellTheaterkarten in Osnabrück mit knapp 100 Euro bezuschusst
AktuellKulturOsnabrück

Theaterkarten in Osnabrück mit knapp 100 Euro bezuschusst

von Heiko Pohlmann 15. September 2015
von Heiko Pohlmann 15. September 2015
HASEPOST Redaktion
44

Das uns Osnabrückern das Theater nicht nur lieb, sondern auch ganz besonders teuer ist, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet. So zum Beispiel im vergangenen Herbst, als wir die jährlichen(!) Zuschüsse für das Theater, von über 10 Millionen Euro im Verhältnis zur „sonstigen“ Kulturförderung“ gezeigt haben. Oder in diesem Frühjahr, als wir uns den Vergleich erlaubten die jeweils teuerste Dauerkarte bzw. Abo-Karte von VfL (450€) und Theater (256€) zusammen mit den städtischen Zuschüssen abzubilden.
Der vorläufige Höhepunkt der Subventionierung wurde erreicht, als im Sommer mit dem Theater eine Mietzahlung vereinbart wurde, die meilenweit von jedem marktüblichen Mietzins entfernt ist. So wird im kommenden Jahr für das gesamte Jugendstil-Theater, weitere Gebäude und eine große Lagerfläche (alles zusammen über 3.000 Quadratmeter) nur gut doppelt so viel Miete fällig, wie für ein ehemaliges Pornokino in der Hasestraße (400 Quadratmeter). Bislang und auch noch in diesem Jahr zahlt das Theater überhaupt keine Miete. Die für 2016 erstmalig vereinbarte – eher symbolische – Miete soll sich 2017 immerhin verdoppeln.

Steuerzahlerbund berechnet die Zuschüsse pro Theaterbesucher

Nun kritisiert auch der Bund der Steuerzahler die hohe Dauersubventionierung der Theaterlandschaft in Niedersachsen. An die neun Häuser in Niedersachsen seien Zuweisungen und Zuschüsse in Höhe von knapp 156,6 Millionen Euro in der Spielzeit 2013/2014 geflossen.

Vergleich VfL Theater

Was kosten Theater und VfL den Besuchern und dem Steuerzahler

„Die Theaterfinanzierung ist eine freiwillige Aufgabe der öffentlichen Hand, die den Steuerzahler nicht unzumutbar belasten darf“, kommentiert der BdSt-Landesvorsitzende Bernhard Zentgraf die Zahlen aus der neuesten Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins. Auch der öffentliche Kulturbereich müsse sich wirtschaftlichen Anforderungen stellen und durch höhere Entgelte, Kooperationen oder Zusammenschlüsse seinen Subventionsbedarf drosseln. Insgesamt 1,86 Millionen Menschen besuchten 2013/2014 die Aufführungen der bremischen und niedersächsischen Theater.

Städtische Bühnen im Landesvergleich unter Durchschnitt subventioniert

 Ein schwacher Trost: Osnabrücks Stadttheater ist im Landesvergleich sogar unterdurchschnittlich ineffektiv. Während landesweit durchschnittlich 102,43 Euro pro Theaterbesuch aus der Steuerkasse bezuschusst wurden, hält sich die Subvention in Osnabrück noch knapp unter der Marke von 100 Euro. Mit einem Kostendeckungsgrad von 18,6 Prozent in Osnabrück, gegenüber landesweit 16,6 Prozent (Bremen: 11,9 Prozent) ist man in Osnabrück von wirtschaftlichem Handeln dennoch weit entfernt.

Staatstheater kosten besonders viel

Besonders teuer sind auch das Niedersächsische Staatstheater in Hannover (134,83 Euro Zuschuss pro Besuch), das Oldenburgische Staatstheater (131,29 Euro) und das Staatstheater Braunschweig (125,16 Euro).
Dass es auch deutlich günstiger geht, zeigen die kleineren Theater in Celle (54,90 Euro) und Lüneburg (61,43 Euro).

Steuerzahlerbund fordert höhere Eintrittspreise

Der Bund der Steuerzahler mahnt insgesamt einen wirtschaftlicheren Betrieb der Theater an. Dies könne beispielsweise durch eine stärkere – auch länderübergreifende – Zusammenarbeit der Spielstätten erreicht werden. „Wären Bremen und Niedersachsen ein Bundesland, würden sicherlich keine knapp 50 Millionen Euro Steuergelder pro Jahr in die Häuser in Oldenburg und Bremen fließen“, gibt Zentgraf mit Blick auf ungenutzte Kooperationsmöglichkeiten zu bedenken. Neben Kostensenkungen müsse auch eine angemessene Erhöhung der Eintrittspreise ins Auge gefasst werden. „Es ist nicht ohne Weiteres einzusehen, dass sich die Theater- und Opernliebhaber ihren Genuss zu einem übergroßen Teil von der Allgemeinheit bezahlen lassen. Das ist auch eine Gerechtigkeitsfrage“, meint Zentgraf abschließend.

26 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

vorheriger Artikel
Hit oder Niete – das neue Album von Robin Schulz
nächster Artikel
Wir verlosen 4 x 2 Freikarten für das
große Ippenburger Herbstfestival

das könnte Sie auch interessieren

Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30

5. März 2026

Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...

5. März 2026

Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...

5. März 2026

Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...

5. März 2026

Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...

5. März 2026

Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...

5. März 2026

Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien

5. März 2026

Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...

5. März 2026

30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte...

5. März 2026

Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ am 14. und 15. März

4. März 2026

Comments are closed.



Aktuelle Artikel

  • Dobrindt pocht auf Abschiebungen nach Syrien trotz Warnungen

    5. März 2026
  • Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30

    5. März 2026
  • Renten steigen 2026 deutlich dank guter Lohnentwicklung

    5. März 2026
  • Bundestag beschließt härteres Grundsicherungsgeld mit strengen Sanktionen

    5. März 2026
  • Merz und Takaichi vertiefen strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Japan

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3