Der frühere CDU-Vorsitzende Armin Laschet wirft den Ministern der schwarz-roten Bundesregierung mangelnde Eigenständigkeit vor. Fachminister müssten Probleme eigenverantwortlich lösen, statt auf Eingreifen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zu warten, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Laschet fordert mehr innen- und wirtschaftspolitische Initiative aus den Ressorts sowie zügige Reformen.
„Uns fehlt die Mentalität“: Kritik an Fachministern
Der frühere CDU-Vorsitzende Armin Laschet bemängelte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) eine fehlende Eigenverantwortung innerhalb der schwarz-roten Bundesregierung. „Uns fehlt die Mentalität, dass sich Fachminister verpflichtet fühlen, ein Problem zu lösen ohne den Kanzler“, sagte Laschet den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).
Daher müsse Friedrich Merz (CDU) als Regierungschef nach den Worten Laschets immer wieder intervenieren. „Ich würde mir eine Regierung wünschen, in der auch die Fachminister ihre Arbeit machen und gemeinsam unser Land wieder wettbewerbsfähig und wirtschaftlich stärker machen.“ Die Regierung müsse innenpolitisch und wirtschaftspolitisch mehr bewegen.
Forderung nach mehr Initiative in der Wirtschaftspolitik
Dies sei nach Auffassung Laschets nicht allein Aufgabe des Kanzlers. „Aber das kann auch eine Wirtschaftsministerin, ein Finanzminister oder eine Arbeitsministerin“, sagte Laschet mit Blick auf Katherina Reiche (CDU), Lars Klingbeil und Bärbel Bas (beide führen die SPD) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Die nötigen Reformen müssten seinen Worten zufolge jetzt kommen.
Laschet erinnerte in dem Gespräch daran, dass die großen Rentenreformen früher mit Fachministern wie Norbert Blüm (CDU) verbunden gewesen seien – „nicht mit dem Kanzler“.
Merz als „im Moment“ richtiger Kanzler
Mit Blick auf den Regierungschef stellte Laschet zugleich klar, dass er Merz unterstützt. Merz sei „im Moment“ der richtige Kanzler, der internationale Erfahrung mitbringe und einen starken Auftritt habe, so der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Es ist keine Minute zu viel in Außenpolitik investiert.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .