HASEPOST
 
HASEPOST

Bundesnetzagentur: Gasversorgung in Deutschland trotz Kälte gesichert

Trotz zuletzt winterlicher Temperaturen sieht die Bundesnetzagentur die Gasversorgung in Deutschland als stabil und sicher an. Die Behörde verweist auf gut gefüllte Speicher, zusätzliche Importmöglichkeiten und eine im Vergleich zu früheren Jahren geringere Verbrauchsmenge. Zugleich liegen die aktuellen Füllstände unter dem Niveau des Vorjahres, bewegen sich nach Einschätzung der Bundesnetzagentur aber in einem angemessenen Rahmen.

Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheit gewährleistet

„Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil und die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet.“

Aktuell sind die deutschen Gasspeicher laut Bundesnetzagentur zu 50,5 Prozent gefüllt. Der Füllstand zu Beginn des neuen Jahres liege damit zwar deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, bewege sich aber aus Sicht der Behörde vor dem Hintergrund der veränderten Markt- und Flusssituation in einem angemessenen Rahmen.

Im Jahresverlauf hatten die Speicher laut Bundesnetzagentur zuvor bereits deutlich höhere Werte erreicht. Nach der Gasspeicherfüllstandsverordnung sollten die Anlagen am 1. November zu 80 Prozent gefüllt sein, einzelne Speicher in Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen zu 45 Prozent. In der Gesamtbetrachtung ergab sich damit ein Füllstand von 70 Prozent. Dies sei auch nach europäischen Vorgaben ausreichend. Diese Zielvorgabe wurde laut Bundesnetzagentur über alle deutschen Speicher erfüllt.

Verbrauch deutlich unter früherem Durchschnitt

Laut Bundesnetzagentur wurden 2025 insgesamt 864 Terrawattstunden (TWh) Gas verbraucht, knapp 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr (845 TWh). Rund 40 Prozent des Verbrauchs entfielen auf Haushalte und Gewerbe, 60 Prozent auf die Industrie. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2021 wurde in Deutschland knapp 13,5 Prozent weniger Gas verbraucht.

Einfluss auf den Gasverbrauch haben nach Angaben der Behörde auch die Temperaturen. Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 10,0 Grad habe 2025 aber insgesamt auf dem Niveau der Vergleichsjahre 2018 bis 2021 gelegen.

Importe, LNG-Terminals und Exportzuwächse

Nach vorläufigen Zahlen der Bundesnetzagentur betrugen die deutschen Gasimporte 1.031 TWh, 2024 waren es 864 TWh. Wichtigster Lieferant blieb Norwegen mit einem Anteil von 44 Prozent, gefolgt von den Niederlanden (24 Prozent) und Belgien (21 Prozent).

Über die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran wurden 106 TWh Erdgas importiert, was etwa zehn Prozent der gesamten Gasimporte ausmacht. „Wir haben mit den LNG-Terminals zusätzliche Importmöglichkeiten“, sagte Müller der Funke-Mediengruppe. „Da zahlen sich die Anstrengungen der letzten Jahre aus.“

Exportiert wurden 221 TWh Gas, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 89 TWh im Vorjahr. Wichtigste Abnehmer waren 2025 Österreich (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die Schweiz (13 Prozent).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
Hasepost Redaktion
Hasepost Redaktionhttps://www.hasepost.de/about/
Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion