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Startseite Deutschland & die WeltDas ist die erste Blockchain-Börse in Deutschland
Deutschland & die Welt

Das ist die erste Blockchain-Börse in Deutschland

von Redaktion Hasepost 12. September 2025
von Redaktion Hasepost 12. September 2025
Charts und Laptop / pexels
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Das Fintech 21X hat die erste von deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden zugelassene Blockchain Börse gestartet. Zum Auftakt können die Anleger Anteile eines UBS Geldmarktfonds kaufen, weitere tokenisierte Wertpapiere sollen in Kürze folgen. 

 24/7 Handel ist in Vorbereitung

Schon im Mai hat das Fintech 21X Anteile des Fonds der Schweizer Bank UBS über die Blockchain ausgegeben. Mit der nun geschaffenen Handelsmöglichkeit (Sekundärmarkt) können diese erstmals reguliert gehandelt werden. Ein Angebot, das es bislang nur auf unregulierten Kryptobörsen gegeben hat. Die Token können werktags zwischen 8 Uhr und 17 Uhr ge- bzw. verkauft werden. Geplant ist, die Handelszeiten aber so auszuweiten, dass es einen 24/7 Handel gibt.

 21X schafft mit dem Sekundärmarkt ein voll reguliertes Handelsökosystem, in dem in absehbarer Zeit viele tokenisierte Wertpapiere gehandelt werden können. Jedoch stellte der Handel der neuen Wertpapiere, die über die Blockchain ausgegeben werden, bislang die Achillesferse dar. Denn wenn die Wertpapiere nach Erwerb durch den ersten Käufer dann weitergehandelt werden sollen, müssen sie zuerst von der Bank des Käufers zu der Bank des Verkäufers transferiert werden. Zudem gab es auch Kritik an der Bezahlung, die als Herausforderung bezeichnet wurde.

 Gearbeitet wird mit Stablecoin Circle

 Laut 21x sind die beiden Probleme aber schon behoben. Investoren können, so die Erklärung von 21x, Stablecoins einsetzen, also Kryptowährungen, die an eine klassische Währung gebunden und daher nicht so volatil sind. Anzumerken ist, dass sich Stablecoins nicht eignen, wenn es darum geht, auf lange Frist in den Kryptomarkt zu investieren. Wer sein Geld in Kryptowährungen anlegen will, ist gut beraten, sich die Prognosen von Krypto Experten anzusehen. Wichtig: Prognosen sind mögliche Entwicklungen und stellen keine Garantie dar. Der Stablecoin Tether ist übrigens nicht zugelassen, da 21X von der europäischen Aufsicht ESMA sowie den deutschen Aufsichtsbehörden BaFin und der Bundesbank reguliert wird. Akzeptiert wird etwa Circle. Mit dieser Kryptowährung kann der Anleger dann über 21X die tokenisierten Vermögenswerte direkt auf der Blockchain kaufen, das ist ein On Chain-Kauf. Natürlich ist auch ein direkter Verkauf möglich. Das Matching und die Abwicklung finden innerhalb von zwei Sekunden statt – kein Vergleich zum klassischen Wertpapierhandel, da hier oft mehrere Tage vergehen.

Fraglich ist, wie bei allen Börsen, wie viel Handel am Ende stattfindet und ob der Markt daher überhaupt liquide ist. Aufgrund der Tatsache, dass Börsen zum Monopol neigen, sodass das Angebot und Nachfrage nur zwischen den Käufern und Verkäufern stattfindet, die sich am Markt treffen, ist es wichtig, dass es viele Marktteilnehmer gibt. Laut 21X hab es innerhalb der letzten Monate mehr als 30 Teilnehmervereinbarungen. Als Partner fungieren die Kryptowährungsanbieter Circle und Chainlink sowie die niederländische Bank ABN Amro. In der Pipeline befinden sich über 100 Finanzinstrumente führender globaler Emittenten. 

Gründer Heinzle ist zuversichtlich

Die Börse Stuttgart hat mit Seturion eine vergleichbare Abwicklungsplattform lanciert, um den europaweiten Handel mit digitalen Wertpapieren zu ermöglichen. Seturion hat aber noch nicht alle notwendigen Lizenzen; 21X hat nach einer achtzehn Monate langen Prüfung alle Lizenzen erhalten. Jedoch sind Beobachter kritisch, wenn es um die Liquidität geht bzw. ob genügend Liquidität vorhanden ist. 

Schließlich gibt es auch die Deutsche Börse mit der Abwicklungsplattform D7. Die Datensätze werden zentral im Register der Kryptowertpapiere aufbewahrt – und zwar im Wertpapierverwahrsystem Clearstream. Dadurch kann die Deutsche Börse aber nicht das Potenzial der Blockchain entfalten, weil auf der Blockchain ein Speichern „on-chain“ möglich wäre.

Max Heinzle, der Gründer von 21X, ist jedoch optimistisch: „Der Launch unseres Sekundärmarkts ist ein Wendepunkt für die Kapitalmärkte. Zum allerersten Mal wurde ein vollständig regulierter Handel nicht in Tagen oder Wochen, sondern in Sekunden abgeschlossen – durch atomare On-Chain-Abwicklung. Während andere sich noch auf den Eintritt in den Markt vorbereiten, ist 21X schon vollständig operativ. Die 21X-Börse ist der Beweis dafür, was möglich ist, wenn man schnell handelt und für die Zukunft baut.“



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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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