Aktuell 70 Studierende aus 10 Ländern bei Summer Schools der...

70 Studierende aus 10 Ländern bei Summer Schools der Uni

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Auch in diesem Sommer ist die Universität Osnabrück wieder Gastgeber für drei internationale Summer Schools. Studierende aus aller Welt kommen zu dreiwöchigen Fachkursen an die Universität. Neben den Programmen zur Gesundheitswissenschaft und der interkulturellen Psychologie richtet in diesem Jahr der Fachbereich Biologie/Chemie zum zweiten Mal eine Summer School aus, die sich dem Thema »Biodiversität« widmet.

Universität Osnabrück auch in Costa Rica beliebt

»In diesem Jahr konnten wir 70 Studierende aus zehn Ländern in unseren Programmen begrüßen und ihnen eine internationale Lernatmosphäre bieten«, berichtet Minke Jakobi, Koordinatorin der Summer Schools im International Office. Sie freut ist über die Resonanz. »Die Vielfalt der Teilnehmenden aus den USA, dem Iran, Ecuador und Costa Rica, aber auch aus Osnabrück, hat sich positiv auf den Verlauf der Kursprogramme ausgewirkt.«

DAAD unterstützt mit Stipendien

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Neun Studierende aus Ecuador erhielten ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). »Die Teilnahme wäre sonst nicht möglich gewesen«, so Prof. Susanne Menzel, Initiatorin der Summer School »Biodiversität«. Drei Studierenden aus Costa Rica, die an der Summer School »Interkulturelle Kompetenzen« teilnahmen, wurde der Aufenthalt in Osnabrück durch die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur ermöglicht.

Die Summer Schools an der Universität Osnabrück
Die Summer Schools an der Universität Osnabrück erfreuen sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. 
Foto: Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Osnabrück

Deutsch gehört zum Lehrplan der Summer Schools

Die internationalen Summer Schools bieten neben der fachlichen Weiterbildung auch einen Schnupperkurs in Deutsch an, der vom Sprachenzentrum organisiert wird. Zudem wird den Teilnehmenden ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm geboten. Städtetouren nach Berlin und Bremen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie die Erkundung des Weltkulturerbes Wattenmeer bei einer Wattwanderung.

»Ich bin überaus zufrieden mit der gelungenen Organisation der Summer Schools«, erzählt Gustav Pacheco Portilla aus Ecuador. »Das gemeinsame Freizeitprogramm ist super und hilft mir, mich in Osnabrück und Deutschland wohlzufühlen. Außerdem bringt mich das Lernenin den internationalen Gruppen fachlich weiter. Wenn ich eine Möglichkeit finde, möchte ich unbedingt nach Osnabrück zurückkommen und noch mehr lernen«, berichtet der 21-Jährige begeistert.

Auch Dozenten aktiv in der Sommerpause

Zu dem internationalen Ambiente und dem gelungen fachspezifischen Angebot trugen maßgeblich 15 Lehrende bei. »Wir konnten erstklassige Dozentinnen und Dozenten für die Summer Schools gewinnen, sowohl aus unserem Fachbereich als auch aus deutschen Forschungsinstituten und dem Ausland«, sagt Privatdozent Dr. Knut Jahreis, Mit-Initiator der Biologie-Summer School. Insbesondere die Teilnahme von Universitätsprofessorinnen und -professoren aus Costa Rica und Ecuador an der Biologie-Summer School sei ein großer Gewinn gewsesen. »Nur durch ein Einbinden von Perspektiven der Menschen, die an Biodiversitäts-Hotspots leben und forschen, können wir den Blick auf das Phänomen Biodiversität vervollständigen.«
»Wir freuen uns, in diesem Programm, das bereits zum sechsten Mal stattfindet, stetig das Portfolio erweitert und die Teilnehmerzahl gesteigert zu haben«, so Dr. Stephanie Schröder, Leiterin des International Office. »Die Nachfrage nach solchen Kurzzeitprogrammen wächst auf Seiten der Studierenden weltweit und auch von Seiten unserer Partneruniversitäten.« Für die kommenden Jahre plant das International Office die Programme noch weiter auszubauen.

 

Bildunterschrift: Die Summer Schools an der Universität Osnabrück erfreuen sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. In der Summer School »Biodiversität« (Foto) lernen und forschen Studierende in internationaler Atmosphäre.

Foto: Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Osnabrück

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