Landkreis Osnabrück 3.300 Glasfaseranschlüsse für Belm - Spatenstich von Glasfaser Nordwest...

3.300 Glasfaseranschlüsse für Belm – Spatenstich von Glasfaser Nordwest und Gemeinde

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Auf dem Foto sind zu sehen: v.l.n.r.: Klaus Karneth (Deutsche Telekom Technik), Arnold Diekmann (Deutsche Telekom Technik), Viktor Hermeler (Bürgermeister Gemeinde Belm), Oliver Prostak (CEO Glasfaser Nordwest), Christoph Meurer (CEO Glasfaser Nordwest). / Foto: Carsten Höfinghoff, Glasfaser Nordwest.

Das Oldenburger Unternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland und EWE, erschließt im Rahmen des umfassenden Glasfaser-Infrastrukturausbausauch Gebiete in Belm. Mit einem offiziellen Spatenstich eröffnen die Glasfaser-Nordwest Geschäftsführer Christoph Meurer und Oliver Prostak gemeinsam mit Bürgermeister Viktor Hermeler die Tiefbauarbeiten. Der Ausbau der Infrastruktur für über 3.300 Haushalte wird etwa zwölf Monate dauern.


Belm ist das erste Ausbaugebiet, das Glasfaser Nordwest erschließt. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt in Belm unseren Kickoff als Glasfaser Nordwest starten“, erklärt Prostak. „Der heute beginnende Ausbau in Belm ist der erste Schritt nach der Planungsphase und nun können wir die ersten leistungsstarken Glasfaseranschlüsse für unsere Kunden realisieren“, ergänzt Meurer.


Mehr Freiheit dank mehr Möglichkeiten

Glasfaser Nordwest hat sich das Ziel gesetzt, moderne Glasfasertechnologie in unserer Region auszubauen und somit eine zukunftssichere Infrastruktur zu entwickeln. Dieses Netz wird dann EWE (einschließlich der Marke osnatel) und Telekom Deutschland zur Verfügung gestellt. Der Bürger hat die Wahl, von welchem Anbieter er einen Internet-Tarif beziehen möchte und kann seinen neuen Anschluss direkt bei diesen Partnerunternehmen buchen. Eine Beauftragung bei Glasfaser Nordwest ist somit nicht notwendig. Perspektivisch sollen weitere Telekommunikationsunternehmen das Netz nutzen können, um den Endkunden in den Regionen noch mehr Freiheiten bei der Wahl des Anbieters zu ermöglichen.

Glasfaser ist die Zukunft der Breitbandinfrastruktur

Glasfaseranschlüsse bis ins Haus und bei Mehrfamilienhäusern bis in die Wohnung sind die Zukunft der Breitbandinfrastruktur. In Belm wird diese bereits in diesem Jahr Realität. Mit der sogenannten „Fiber to the Home“-(FTTH)–Technologie ist der Internetzugang praktisch ungebremst. Da komplett auf leistungsschwächere Kupferkabel verzichtet wird, garantieren FTTH-Glasfaserhausanschlüsse sehr hohe und stabile Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s. „Ein zuverlässiger Internetanschluss mit einer sehr hohen Bandbreite ist ein wesentlicher Standortvorteil“, freut sich Bürgermeister Viktor Hermeler. „Der jetzt startende Breitbandausbau ist daher ein sehr positives Signal für die örtlichen Unternehmen und alle Bürgerinnen und Bürger in Belm.“

Bauarbeiten starten noch dieses Jahr

In Belm werden zwei Gebiete ausgebaut. Im ersten Gebiet zwischen Wiesenstraße und Waterloostraße, Bremer Straße, Astruper Weg und Gustav-Meyer-Weg wird jetzt gestartet. Dort könnten ab Anfang Oktober die schnellen Glasfaseranschlüsse beauftragt werden. Im zweiten Baugebiet sollen die Ausbauarbeiten Anfang August 2020 starten. Hier werden die Straßen im Gebiet zwischen Am Schinkelberg, Bremer Straße und Danziger Straße sowie zwischen Schweizer Straße und südlich des Heidewegs bis zum Sportplatz ausgebaut. Die schnellen Anschlüsse können in diesem Gebiet voraussichtlich ab Ende Juli beauftragt werden. Alle Haushalte in den Ausbaugebieten werden frühzeitig informiert.

Ausbau trotz Corona

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, plant Glasfaser Nordwest die Ausbauarbeiten fristgerecht zu starten. Carsten Höfinghoff erklärt: „Uns ist die Gesundheit unserer Kunden und Techniker sowie Bautrupps von höchster Wichtigkeit. Auf unseren Baustellen werden wir für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sorgen.” Als Infrastrukturanbieter nimmt Glasfaser Nordwest eine Schlüsselposition in der Digitalisierung unserer Region ein: „Wir möchten dieser Verantwortung uneingeschränkt nachkommen und werden mit viel Vorsorge und Fürsorge die Bauarbeiten starten. Mögliche Einschränkungen durch die aktuelle Situation versuchen wir bestmöglich abzufedern.“


PM
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