Osnabrück 20 Jahre Blutspende an der Universität Osnabrück - eine...

20 Jahre Blutspende an der Universität Osnabrück – eine Tradition in Gefahr?

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Mittlerweile ist es eine Art Tradition, die sich vierteljährlich im Osnabrücker Schloss zuträgt, wenn die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam die Universitäts- Blutspende ausrichten.

Denn bereits seit dem Januar 2000 sind die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Campus Innenstadt tätig. „7320 Menschen haben seitdem gespendet und man wird sich wohl kaum vorstellen können, wie viele Menschen dadurch Hilfe und Rettung erhalten haben. Genau aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit zwischen LHG und DRK ein unverzichtbarer Beitrag für die Gesellschaft“, so Jonas Wimmer (Vorsitzender der LHG).

Immer weniger Menschen zur Spende bereit

Ein im Sommer 2019 veröffentlichter Zeitungsartikel hat über den Rückgang von bereitwilligen Spenderinnen und Spendern informiert. Diese traurige Tendenz wird auch für die Mitglieder der LHG, welche die Blutspende organisieren zunehmend spürbar. Der Kampf um potenzielle Lebensrettende ist schwieriger geworden. Desinteresse und Hektik sind der Grund, weshalb nur noch selten zugehört wird, wenn die Mitglieder der LHG versuchen Menschen auf dem Campus und in der Stadt für die Spende zu begeistern. Die Arbeit beginnt für die Organisatoren bereits 3 Wochen im Voraus, denn die Werbung muss sowohl analog, als auch digital an die Menschen in der ganzen Stadt gebracht werden. Dabei steht sie immer wieder in harter Konkurrenz zu Entertainment, aber auch dramatischen Inhalten wie Hetze und Fake-News, welche die Aufmerksamkeit im Netz anziehen.

Optimistischer Blick in die Zukunft

„Die Liberale Hochschulgruppe möchte die Blutspende weiterhin als festen Bestandteil des universitären Lebens erhalten. Wir sind stolz, dass sich unsere Mitglieder parallel zum Unialltag ehrenamtlich engagieren. Das Ehrenamt darf nicht mit geringer Wertschätzung abgestraft werden. Dieser persönliche Einsatz von Zeit und Energie ist unbezahlbar“, so Niklas Müller (Stv. Vorsitzender der LHG). „Wir sind zuversichtlich, auf lange Sicht mehr Menschen für die Blutspende begeistern zu können und hoffen künftig auf eine hohe Beteiligung. Während der vergangenen Blutspende konnten über 100 Spendende mobilisiert werden. Dafür ist allerdings Unterstützung aus der Studierendenschaft und der Stadtbevölkerung heraus nötig. Alle sind Willkommen!“ sagt Niklas Müller abschließend.


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