# 20-Jähriger nach Hammerangriff in Dresden in Haft Datum: 07.05.2025 11:48 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/20-jaehriger-nach-hammerangriff-in-dresden-in-haft-595627/ --- Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen zwei junge Männer. Einer der mutmaßlichen Täter befindet sich seit Montag in Untersuchungshaft, nachdem er bei einem Angriff am Sonntagabend einen Mann mit einem Hammer attackiert haben soll. ## Angriff an Wohnungstür in Dresden Am Sonntag, dem 5. Mai, sollen ein 20-jähriger und ein 21-jähriger Deutscher gegen 21:15 Uhr an der Wohnungstür eines 33-jährigen Ukrainers in der Pillnitzer Straße geklingelt haben. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden war das Ziel, den Bewohner zu verletzen. Als ein 42-jähriger deutscher Freund des Ukrainers die Tür öffnete, habe der 20-jährige Tatverdächtige unvermittelt versucht, ihn mit einem Hammer auf den Kopf zu schlagen. „Der Angegriffene konnte den Schlag abwehren und wurde lediglich an der Schulter verletzt, bevor es ihm gelang, die Tür wieder zu schließen“, teilte die Polizeidirektion am Mittwoch mit. ### Verdächtiger in Untersuchungshaft Der 20-jährige Beschuldigte wurde noch am Tag der Tat, dem 5. Mai, vorläufig festgenommen. Am folgenden Tag erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden Haftbefehl gegen ihn. Nach Angaben der Polizei ist der Mann bereits einschlägig vorbestraft und stand zum Zeitpunkt des Angriffs unter Bewährung gemäß § 61 Jugendgerichtsgesetz. „Er hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert“, erklärte die Polizeidirektion. ### Weitere Ermittlungen laufen Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden betonten, dass die Ermittlungen gegen beide Beschuldigte andauern. Zu weiteren Einzelheiten äußerten sich die Ermittler zunächst nicht. Den beiden jungen Männern wird weiterhin gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. ✨ durch KI bearbeitet, 7. Mai 2025 11:48. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück