In der Nacht zu Donnerstag (6. April) erwischte die Polizei Osnabrück Aktivisten, die den Stahlwerksweg im Stadtteil Fledder mit Markierungen zum Mindestabstand versehen wollten.
Bereits Montagnacht (3. April) hatten Aktivisten von Extinction Rebellion (XR) Markierungen zum Mindestabstand von Autos zu Fahrradfahrenden auf dem Wall in Osnabrück angebracht. Mit der Aktion wollten sie nach eigenen Angaben die Stadt dabei unterstützen, Radlern zu mehr Raum und Sicherheit im Straßenverkehr zu verhelfen. Die Stadt hatte daraufhin Anzeige erstattet.

Markierungen auf dem Osnabrücker Wall / Foto: XR
Nicht die erste Anzeige für Extinction Rebellion
Bei den Tätern handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus Bramsche und eine 21-jährige Osnabrückerin. Beide wurden nach den polizeilichen Maßnahmen in ihre Freiheit entlassen, die Tatmittel wurden sichergestellt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Graffiti.